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Leichte Vorteile für Olympic

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Mit einem 65:63-Sieg hat Olympic am Mittwoch im St. Leonhard die Serie zum 1:1 ausgeglichen. Geprägt wurde die Partie indes von diversen handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen den Spielern. Nemanja Calasan, Clint Chapman (beide Olympic), Babacar Toure sowie Pape Badji (beide Union) wurden allesamt mit einem Spielausschluss bestraft. Damit ist dieses Quartett automatisch für die heutige erste Partie in Neuenburg (17.30 Uhr)–Spiel vier vom nächsten Dienstag findet ebenfalls in der Halle Riveraine statt–gesperrt. Der Nationalliga-Einzelrichter hat am Donnerstag ein ordentliches Verfahren gegen die fehlbahren Spieler eröffnet. Der Entscheid über die definitiven Sanktionen wird nicht vor Dienstag fallen. Bis dahin haben die Clubs Zeit, ihre jeweilige Sicht der Dinge darzulegen.

 Unabhängig vom Entscheid des Einzelrichters wird Nemanja Calasan nicht mehr für Olympic auflaufen. Er war bei den Tumulten der hauptinvolvierte Akteur Freiburgs und konnte sich auch im Kabinengang nicht beruhigen. Olympic hat den Center deshalb bis auf Weiteres suspendiert, wie der Club gestern Abend in einem Communiqué mitteilte.

Cotture einziger Center

Vor dem dritten Duell stellt sich aus sportlicher Perspektive die Frage, welches Team es besser versteht, die Absenz der gesperrten Spieler zu kompensieren. Am Mittwoch jedenfalls gelang dies Freiburg erfolgreicher. Brisant wird die Ausgangslage dadurch, dass Calasan, Chapman, Toure und Badji allesamt Center sind, welche über zwei Meter gross sind. Das Spiel unter den Körben erhält damit vorderhand eine völlig neue Dimension. Während bei den Neuenburgern mit Gardner Louissaint und Jules Aw nur noch zwei Power Forwards im Kader stehen, die das Spiel in der Zone pflegen, sind es bei Olympic mit Slobodan Miljanic, Marko Mladjan sowie dem einzig verbliebenen Center Arnaud Cotture deren drei. Am Mittwoch hatte sich dieser Vorteil bereits ausbezahlt, als in der Schlussphase die jungen Mladjan (20) und Cotture (18) massgeblich am Heimerfolg beteiligt waren. «Unter dem Korb hat dieses Duo Grossartiges geleistet», erklärt Olympic-Trainer Petar Aleksic.

 Einer der Schlüssel zum Sieg wird wiederum sein, die amerikanischen Guards von Union zu stoppen. Dass Vernard Hollins in Spiel zwei bei mässigen sechs Punkten gehalten werden konnte, war einer der Gründe für den Sieg der Freiburger. Damit Olympic von den Vorteilen unter dem Korb profitieren kann, müssen Jonathan Kazadi oder Edwin Draughan dafür sorgen, dass auf den Guard-Positionen zumindest ein Patt entsteht.

Nach der Heimniederlage zum Auftakt der Serie benötigt Olympic in den nächsten beiden Spielen in Neuenburg zumindest einen Sieg, um im Finalrennen zu bleiben. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass dies alles andere als ein leichtes Unterfangen ist. Union hat in dieser Saison eine einzige Niederlage vor heimischem Publikum kassiert. Allerdings hiess der Gegner damals–Olympic …

 

Union-Trainer Schmitt: Der Wunsch nach mehr Niveau

N icht weiter beunruhigt war Neuenburgs Trainer Emanuel Schmitt nach der knappen Niederlage seines Teams vom letzten Mittwoch. «Klar würde ich in der Serie lieber mit 2:0 vorne liegen. Jetzt steht es eben 1:1 und wir haben zwei Heimspiele.» Zu den Tumulten wollte sich Schmitt nicht weiter äussern. Dass er nicht im Basketball tätig sei, um solche Dinge miterleben zu müssen, blieb seine einzige Aussage zu den unrühmlichen Vorfällen. «Habe ich einen Wunsch frei, dann ist es dieser, dass mehr Niveau in diese Serie Einzug hält.»

Damit dies Tatsache wird, sind auch die beiden Trainer gefordert. Sie müssen die Ruhe behalten und ihre Mannschaften im Griff haben. Olympic-Trainer Petar Aleksic, der am Mittwoch als einer der ersten beim Handgemenge schlichten wollte, musste sich gestern einer Operation unterziehen, nachdem er sich bei einem Zusammenstoss im Schlussviertel einen Nasenbruch zugezogen hatte. Heute steht er wieder an der Seitenlinie. fs

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