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Leichtes Gewinnwachstum 2019 erwartet

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2018 war ein schwaches Börsenjahr und der Dezember gar der schwächste seit 1931. Bereits im Januar folgte aber eine erste Erholung, und der Schweizer Aktienmarkt hat die Verluste vom Dezember beinahe wieder wettgemacht. Wird sich an den Finanzmärkten die getrübte Stimmung aus dem vergangenen Jahr halten, oder befinden sich die Märkte in einer Phase der Erholung?

Momentan prägen zahlreiche politische Herausforderungen wie der Brexit oder der Handelskonflikt USA – China das Börsengeschehen. Solange das Bild aus der Politik diffus bleibt, ist mit einem volatilen und zurückhaltenden Börsenverlauf zu rechnen. Mittelfristig dürfte sich der Fokus aber wieder vermehrt auf die Wirtschaftsfakten richten. Und hier sind die Aussichten durchaus positiv. Ein Konjunkturabschwung, gefolgt von einer weltweiten Rezession, ist anhand der verfügbaren Daten derzeit nicht zu erkennen. Dass sich die Wirtschaft aber in einer Wachstumsverlangsamung befindet, zeichnet sich seit längerem ab.

Aktien attraktiv bewertet

Die Kursgewinnverhältnisse vieler Aktienmärkte befinden sich zurzeit unter ihren langfristigen Bewertungsniveaus. Gleichzeitig revidieren die Finanzanalysten ihre Prognosen nach unten. Der Grund für die eher negative Einschätzung: Die Gewinnmargen der Unternehmen dürften unter Druck kommen, weil die Produzentenpreise schneller steigen als die Konsumentenpreise. Nichtsdestotrotz erwarten Experten im laufenden Jahr ein positives Gewinnwachstum. Im Schweizer Aktienmarkt ist die Dividendenrendite von mehr als drei Prozent im internationalen Vergleich nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Diese attraktiven Bewertungen stehen im Gegensatz zu den eher übertriebenen Rezessionsängsten vieler Anleger. Insgesamt spricht die Ausgangslage somit nach wie vor für ein Engagement in Aktien.

Steigen die Zinsen 2019?

Während die US-Notenbank 2019 höchstens noch zwei Zinserhöhungen durchführen wird, dürften die Europäische Zentralbank und die Schweizer Nationalbank ihre Zinsen frühestens gegen Jahresende leicht erhöhen. Die Zentralbanken signalisieren zudem sehr wohl ihre Bereitschaft, bei einer anhaltenden Konjunkturdelle die Zinsen tief zu halten.

Im vergangenen Jahr haben sich fast sämtliche Anlageklassen negativ entwickelt. Die Diversifikation hat letztmals vor 25 Jahren so wenig gegen Verluste geholfen. Von dieser aus­sergewöhnlichen Situation an den Finanzmärkten sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Auf lange Frist bringt ein diversifiziertes Portfolio im Verhältnis zum eingegangenen Risiko nach wie vor die beste Rendite.

In der aktuellen Konstella­tion ist es weiterhin sinnvoll, eine risikokontrollierte Anlagepolitik zu verfolgen und nicht auf politische Entscheide zu spekulieren. Aktien bieten nebst attraktiveren Bewertungen auch bemerkenswerte Dividendenrenditen. Gold, Wandelanleihen und qualitativ hochwertige Immobilienfonds können ein Portfolio optimal ergänzen.

Der Autor

Stefan Hofer ist Geschäftsstellenleiter der Valiant Bank AG in Freiburg.

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