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Lernprozess mit Anlagen und Immobilien

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Das neue Gesetz über die Pensionskasse des Staatspersonals verlangt von dieser für die Zukunft strengere Richtlinien zur Erreichung eines minimalen Deckungsgrades. Ein solcher muss in Zukunft minimal 80 Prozent betragen, aber der technische Zinssatz aus den Erträgen muss auf Empfehlungen von nationalen Pensionskassenexperten um einen Prozentpunkt gesenkt werden. Derzeit ist ein Vorschlag in Vernehmlassung, welcher die langfristige Finanzierung der Freiburger Pensionskasse sichert (FN vom 9.5.).

Das letzte Jahr hat der Pensionskasse bereits die Möglichkeit gegeben, sich bei den Vermögenserträgen an die neuen Bedingungen anzupassen. «Die im Laufe des Jahres getätigten Anlagen haben das Vermögen der Kasse deutlich verbessert», heisst es im soeben veröffentlichten Verwaltungsbericht 2013. Das Jahr sei ausgezeichnet für Aktienanlagen gewesen, heisst es. «Die interne Entwicklung verschiedener Werkzeuge und eine kontinuierliche Analyse erlaubten der Kasse, sich mehr Know-how auf diesem Gebiet anzueignen», steht im Bericht.

Von Düdingen bis Marly

Auch im Bereich der Immobilien hat sich die Pensionskasse des Freiburger Staatspersonals aktiv gezeigt. So hat sie beispielsweise im Düdinger Chännelmattquartier den Bau von drei Gebäuden in Angriff genommen. Auch in La Tour-de-Trême wurde die Arbeit an zwei Gebäuden aufgenommen. Weiter setzte die Kasse in Estavayer-le-Lac die Bautätigkeit an einem acht Gebäude umfassenden Projekt fort. Schliesslich hat sie in Marly ein Baurecht erhalten, um eine Seniorenresidenz zu errichten. Schliesslich hat die Immobilienkommission den Kauf von Anteilen einer Immobilienstiftung vorgeschlagen, um eine noch grössere Diversifizierung des Immobilienparks zu erreichen.

 Mühsam gestalteten sich für die Pensionskasse die Verhandlungen mit Banken betreffend der Rückerstattung von Retrozessionen. Wenn die von der Kasse beauftragte Bank einen Fonds wählt, den eine andere Bank verwaltet, kann die Kasse als Kunde die von einer Bank der anderen gewährte Kommission zurückverlangen. Wo die Banken nichts zahlen wollen, habe die Kasse ihre Bankpartner angehalten zu bescheinigen, dass diese keine solchen Kommissionen erhalten haben. «Nicht alle haben diesem Wunsch buchstabengetreu nachgelebt, indem sie insbesondere den Begriff Retrozessionen auf ihre Art auslegten. Die Kasse und ihr Vorstand haben nichts unversucht gelassen, um alle diese Retrozessionen wiederzubekommen», so der Bericht.

Verantwortungsvoll

Eine weitere Neuerung, welche die Pensionskasse betraf, hängt mit der Minder-Initiative zusammen. Die Pensionskasse muss vermehrt ihre Verantwortung als Aktionärin wahrnehmen. Sie habe sich «mit den geeigneten Werkzeugen» ausgestattet, um diesen Anforderungen gerecht werden zu können.

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