Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Les Colombettes»: Staat verliert viel Geld

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Rahmen der Sanierung der Stiftung «Les Colombettes» verliert der Staat insgesamt 424242 Franken, wie der Staatsrat am Mittwoch mitteilte. So muss die Stiftung das verbleibende IHG-Darlehen des Kantons in der Höhe von 227542 Franken nicht zurückzahlen. Zudem übernimmt der Staat die Hälfte des Verlustes, der aus der Nicht-Rückzahlung des IHG-Darlehens des Bundes entsteht, nämlich 196700 Franken. Die Stiftung besass in Vuadens ein Restaurant, das vor allem auch den auswärtigen Freiburgern als Stammlokal dienen sollte.

Die Stiftung hatte 1984 ein IHG-Darlehen des Bundes von 551100 Franken und vom Kanton ein solches von 318742 Franken erhalten, rückzahlbar innerhalb von 30 Jahren. Zudem gewährte der Kanton eine Subvention von 180000 Franken für den Kauf und den Umbau des Gebäudes «Les Colombettes». Wegen der unsicheren Führung und der ungenügenden Unterstützung der Heimwehfreiburger konnte die Stiftung jedoch die Rückzahlungen nicht wie vorgesehen vornehmen. Im Jahre 2001 nahm ein Bankenkonsortium eine erste Sanierung vor und reduzierte die Hypothek von zwei auf eine Million Franken. Auch die Schweiz. Gesellschaft für Hotelkredite sanierte ihr Darlehen von 500000 auf 250000 Franken. Am 23. September 2002 verzichtete das Bankenkonsortium auch auf das restliche Guthaben von einer Million Franken. Am 15. Mai 2003 tat die Gesellschaft für Hotelkredite dasselbe. Am 31. März 2004 verkaufte die Stiftung ihre Gebäulichkeiten in Vuadens der Betriebsgesellschaft «Espace Gruyère SA» für eine Million Franken. Die Stiftung wurde in der Folge aufgelöst. Am 13. September 2004 hat das mit der Liquidation beauftragte Treuhandbüro den Verzicht auf die restlichen IHG-Darlehen beantragt. Laut Staatsrat ist der Kanton in solchen Fällen verpflichtet, die Hälfte des Verlustes, welchen der Bund erleidet, zu tragen.

Mehr zum Thema