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Letztes Budget von St. Antoni im Plus

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«Der Gemeinde St.  Antoni geht es finanziell gut», liess Gemeinderat Christian Sommer (parteilos) an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend verlauten. «Wir konnten die Schulden über die letzten Jahre stetig reduzieren. Auch in diesem Jahr konnten die Schulden weiter abgebaut werden», erklärte er den 74 anwesenden Stimmbürgerinnen und -bürgern. Das Budget des letzten Voranschlags vor der Fusion mit Tafers und Alterswil sieht bei einem Aufwand und einem Ertrag von je rund 8,1 Millionen Franken ein Plus von 16 400 Franken vor. Das einstimmig angenommene Budget honorierten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger im Saal des Restaurants Senslerhof mit einem ­Applaus.

Die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform beschere St.  Antoni zwar Mindereinnahmen von voraussichtlich 137 000 Franken, sagte Sommer. Die Gemeinde habe aber einen vergleichsweise kleinen Anteil an grossen ortsansässigen Unternehmen. «Deshalb ist das ‹Klumpenrisiko› bei uns kleiner.» Der vorgesehene Basis- und Härtefallausgleich des Kantons helfe zudem mit 49 000 Franken, diese Einbussen einigermassen gering zu halten.

Gemeindestrassen sanieren

Die soliden Finanzen ermöglichten es der Gemeinde, im kommenden Jahr vorgesehene Bruttoinvestitionen in der Höhe von 948 000 Franken zu tätigen. «Wir wollen mehrere Projekte noch vor der Fusion umsetzen», sagte Syndic Ernst Leiser (FDP) und meinte damit vor allem die vergleichsweise hohen Investitionen ins Strassennetz. Zudem beteiligt sich die Gemeinde mit 80 000 Franken am Ersatz der Schiessstand-Trefferanzeige.

Ein weiteres Projekt, das der Gemeinderat noch vor der Fusion umsetzen möchte, betrifft die Neugestaltung des Friedhofs. Diese stand ursprünglich ebenfalls auf der Traktandenliste. «Kurz nach deren Bekanntgabe stellte sich jedoch heraus, dass dieses Projekt noch nicht reif genug zur Genehmigung ist», so Leiser. Der Gemeinderat werde aber an der Gemeindeversammlung im Frühling ein mehrheitsfähiges Projekt präsentieren.

Sorge um lokale Infrastruktur

Leiser informierte die Anwesenden auch über die Fusionsumsetzung der künftigen Grossgemeinde Tafers. «Die Arbeiten sind in vollem Gang.» Ein Bürger äusserte die Befürchtung, dass St. Antoni im Hinblick auf die geplanten Infrastruktur-Vorhaben der anderen an der Fusion beteiligten Gemeinden, Tafers und Alterswil, hintenanstehen könnte. Gemeindeammann Leiser entgegnete, dass man sich diesbezüglich schon Gedanken gemacht habe. «Der geplante Werkhof in Tafers beispielsweise wird auf die fusionierte Gemeinde ausgelegt sein.» St.  Antoni werde nicht zu kurz kommen.

Die Versammlung genehmigte schliesslich einen Nachtragskredit für eine Druckwasserleitung im Quartier Sellenried.

«Wir konnten die Schulden über die letzten Jahre stetig reduzieren.»

Christian Sommer

Gemeinderat St.  Antoni

Rücktritt

Ergänzungswahl ist wegen Fusion nicht nötig

Der sofortige Rücktritt von René Zbinden (SVP) aus dem Gemeinderat von St.  Antoni im Oktober erfordert gemäss Syndic Ernst Leiser (FDP) keine Ergänzungswahlen, obwohl es das Gesetz in solchen Fällen eigentlich vorschreibe. Bis diese Wahlen jedoch stattfinden könnten, stünden bereits die Gesamterneuerungswahlen für die ab Januar 2021 fusionierte Gemeinde Tafers an. «Der neue Gemeinderat müsste sich, kaum gewählt, wieder zur Wahl stellen», sagte Leiser den anwesenden Stimmbürgerinnen und -bürgern an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend. Dennoch musste die Gemeinde dem Oberamt nachweisen, dass der sechsköpfige Gemeinderat in der Lage sei, die anfallenden Arbeiten zu stemmen. «Das Oberamt hat uns hierfür grünes Licht gegeben», teilte Leiser mit.

ma

 

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