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Letztes NLA-Heimspiel für Kerzers

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Autor: michel spicher

Auf Grund der Tabellensituation durfte für das Freiburger Derby nicht unbedingt Spannung erwartet werden. Kerzers steht seit mehreren Wochen als Absteiger fest und die Union Tafers-Freiburg klebt auf dem achten Tabellenrang fest. Und trotzdem wurde in der Begegnung gekämpft, wenn auch nicht in erster Linie um Punkte. Dafür gab es wie in jedem Derby viel Prestige zu gewinnen. Zudem wollten sich die Seeländer in ihrem letzten Heimspiel mit einer würdigen Leistung von ihrem Anhang aus der NLA verabschieden.

Ehrenvolle Niederlage

Eine würdige Leistung wurde es dann tatsächlich. Das 3:5 gegen Tafers bedeutet für Kerzers eine Steigerung im Vergleich zur Vorrunde, als es noch mit 1:7 abgefertigt worden war. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Tafers mit Nicole Schaller und mit Florian Schmid zwei «Junioren» aus der NLB aufgeboten hat. Immerhin sind die beiden aktuelle Freiburger Meister im Einzel bzw. im Doppel.

Den vierten Punktgewinn der Saison für Kerzers bewerkstelligten das Damendoppel mit Braun/Keller, das Mixed Braun/Schneider und Patrick Siegenthaler im dritten Herreneinzel. Sein deutlicher Sieg gegen den aufstrebenden Florian Schmid überraschte hingegen. «Patrick hat die richtige Taktik gefunden», erklärte Kerzers-Trainer Stephan Schneider. «Er hat aggressiv gespielt und das Spiel flach gehalten. Dadurch konnte Florian sein Spiel nicht aufziehen.»

Missglückte Finalrevanche

«Eigentlich haben wir im Fraueneinzel auf einen weiteren Sieg gehofft», gesteht Stephan Schneider. Da standen sich Susanne Keller und Nicole Schaller gegenüber – wie bereits im diesjährigen Frauen-Final der Freiburger Meisterschaften. Doch nichts wurde aus der angestrebten Revanche, Keller zog mit 14,21, 16,21 erneut den Kürzeren. «Irgendwie lag Susanne das Spiel von Nicole Schaller nicht», bilanzierte Schneider.

Auf der anderen Seite freute sich natürlich der Tafersner Olivier Andrey über die gelungene Performance seiner Clubkollegin: «Nicole hat eine tolle Technik und einen guten Überblick. Zudem spielt sie mit sehr vielen Finten, was für Spieler in ihrem Alter eher selten ist.»

Weniger Freude machte dem amtierenden Schweizer Meister hingegen das 3:5-Endresultat, trotz seiner beiden Sieg im Eizel und Doppel mit Dominique Aebischer. «Als Ziel hatten wir uns eigentlich vier Punkte gesetzt.» Vor allem im Damendoppel und im Mixed wäre mehr möglich gewesen. «Wir haben jeweils gut angefangen, konnten dann unser Spiel aber nicht durchziehen. Vielleicht hat manchmal etwas der Kampfgeist gefehlt.»

Kerzers – Tafers 3:5 (6:10)

Männer. Schneider – O. Andrey 10:21, 16:21; Schläpfer – M. Andrey 12:21, 9:21; Siegenthaler – Schmid 21:8, 21:13. Zimmermann/Schläpfer – Aebischer/O. Andrey 8:21, 15:21; G. Sanz/Chuan – M. Andrey/Schmid 9:21, 7:21. Frauen: Keller – Schaller 14:21, 16:21. Keller/Braun – Sommer/Heiniger 21:13, 21:18. Mixed. Braun/Schneider – Sommer/Aebischer 21:16, 21:16.

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