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Lichtfestival knackt den Besucherrekord

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Die Lichter waren für dieses Jahr noch nicht erloschen, doch schon gestern Nachmittag konnte Murten Tourismus einen neuen Rekord vermelden: Knapp über 90 000 Personen besuchten das zwölftägige Lichtfestival, das gestern Abend zu Ende ging. Damit übertrafen die Veranstalter das Ergebnis des Vorjahres. 2019 hatten 85 000 Personen die Arteplages in und um das Stedtli von Murten besucht.

Auch bei der fünften Ausgabe kamen die meisten Gäste an den zwei Samstagen. 16 000 Personen waren es am 18. Januar und nochmals 14 000 Personen vorgestern. «An den Samstagen erreichen wir fast die Sättigungsgrenze», sagte Stephane Moret, Geschäftsführer von Murten Tourismus, an der gestrigen Pressekonferenz. Wie im Vorjahr seien etwas mehr als 8000 Wunschlaternen dem See übergeben worden.

Leichte Verbrennung

Einen Zwischenfall gab es am Sonntag vor einer Woche bei der Französischen Kirche während der Feuershow der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Murten. Eines der Kinder, das an der Arteplage «Sound of Fire» mitwirkte, habe sich wegen einer Unaufmerksamkeit leicht verbrannt, berichtete Moret. «Der Gürtel eines Jungen hat Feuer gefangen», bestätigte der Jugendarbeiter Martin Bula auf Anfrage. «Helfer griffen sofort zu einer Feuerlöschdecke, und der Junge kam für eine Kontrolle ins Spital.» Das sei das Standardprozedere der Kinder- und Jugendarbeit, wenn sich ein Kind verletze, so Bula. Der Junge habe Verbrennungen ersten Grades an den Oberschenkeln erlitten. Bula bedauert den Vorfall. «Mit der Familie stehen wir in gutem Kontakt. Der Junge ist nicht wieder aufgetreten, aber er animierte die anderen Kinder und Jugendlichen, bei der Feuershow, die 36-mal gezeigt wurde, weiterhin mitzumachen.»

Autos blieben stecken

Beim Verkehr seien dieses Jahr grössere Probleme ausgeblieben, so Moret. Das Konzept mit Parkplätzen an den Rändern des Stadtgebiets sowie Shuttlebussen, die die Besucher zum Stedtli brachten, habe funktioniert. «Für nächstes Jahr schauen wir, ob wir weitere Parkflächen bereitstellen können. Eventuell werden diese ausserhalb von Murten liegen.» Denn bei den Parkflächen in Murten handle es sich teilweise um Felder, die je nach Wetter schlammig würden. «Vier Fahrzeuge mussten wir deshalb beim Fin du Mossard am Abend mit Traktoren aus dem Feld ziehen», sagte Moret.

Angesprochen auf das Fazit der Detaillisten (siehe Kasten), sagte Moret, dass die Bilanz des Festivals nicht zwangsläufig für alle Geschäfte positiv ausfalle. Ivan Mariano, Mitglied des Programmteams, ergänzte, dass die Besucher am Lichtfestival das Stedtli entdeckten, zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehrten und dann einkauften. Es sei ein Imagegewinn für die Stadt. «Die Geschäfte zu betreten, ist während des Festivals nicht erste Priorität der Besucher.»

Für die sechste Ausgabe des Lichtfestivals sei die Herausforderung, das Feuer und die Begeisterung dafür beizubehalten und nicht in eine Routine zu verfallen, so Moret.

Das war das Lichfestival 2020:

 

Detaillisten

«Ich kann nicht sagen, dass es für alle super war»

Die fünfte Ausgabe des Lichtfestivals endet mit einem neuen Besucherrekord, aber nicht in allen Geschäften im Stedtli klingelte die Kasse. Die Bilanz falle je nach Geschäftstyp sehr unterschiedlich aus, sagte Janine Nieder­hauser, Präsidentin von Shopping Murten, früher die Detaillistengruppe Murten, auf Anfrage. «Ich kann nicht sagen, dass es für alle super war.»

Für die Gastrobetriebe habe sich das Festival sehr gelohnt. «Die mussten sogar Leute wegschicken.» Die übrigen Geschäfte hätten vom abendlichen Hochbetrieb in den Gassen nicht so stark profitieren können. Dass das Stedtli jeweils ab 17 Uhr für den Autoverkehr gesperrt war, habe sie in ihrem Blumengeschäft gespürt, sagte Niederhauser, Inhaberin des Blumenkellers. «Ab 17 Uhr war nicht mehr viel los. Da muss man Eigeninitiative zeigen.» Sie habe ein eigenes Gastro-Angebot auf die Beine gestellt und Festivalbesucher in ihrem Keller verpflegt. An den Wochenenden seien Besucher schon am Nachmittag ins Stedtli gekommen und hätten die Zeit bis zum Festivalbeginn zum Lädelen genutzt.

Verbesserungen beim Verkehr

Niederhauser lobt die Organisatoren des Lichtfestivals für die Verbesserungen punkto Verkehr. «Die mit dem Auto anreisenden Besucher wurden schon an den Grenzen der Stadt in Empfang genommen und zu Parkplätzen gelotst. So gab es nicht mehr so viel Stau wie in den vergangenen Jahren.»

jmw

 

«Die Geschäfte zu betreten, ist während des Festivals nicht erste Priorität der Besucher.»

Ivan Mariano

Programmteam des Lichtfestivals in Murten

«An den Samstagen erreichen wir fast die Sättigungs­grenze.»

Stephane Moret

Geschäftsführer von Murten Tourismus

 

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