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Liebe deinen Nächsten

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Das Interview mit Othmar Keel hat mir viel Freude bereitet. Ich gratuliere den «Freiburger Nachrichten» zum Mut, es zu veröffentlichen. Der Zeitpunkt erscheint mir passend, weil es an Allerheiligen und Allerseelen um das Jenseits geht.

Nazar Zatorskyy argumentiert in seinem Leserbrief aus der Sicht des gläubigen Christen, der sich am Neuen Testament orientiert. Diesen Glauben muss man angesichts des Elends und des Bösen in der Welt (Theodizee) infrage stellen, wenn Gott der allmächtige, allwissende und allgütige Schöpfer und Lenker sein soll. Ein Weiterleben nach dem Tod möchte ich aufgrund des menschlichen Gerechtigkeitsbedürfnisses, das nach einem Ausgleich im Jenseits verlangt, nicht ganz ausschliessen. Das sollte aber auch für die Tiere, nicht nur für den Menschen gelten, der ja, der Evolutionslehre entsprechend, eigentlich das in der Entwicklung am weitesten fortgeschrittene Säugetier ist. Ich glaube aber nicht wie der Buddhismus, der übrigens keinen Gott kennt, an die Reinkarnation.

Wenn es keinen Gott und kein Jenseits gibt, sind wir umso mehr aufgerufen, den Nächsten zu lieben und die soziale Ungerechtigkeit, die frappanten Unterschiede zwischen Arm und Reich, zu beseitigen, damit weniger Leute Trost im Glauben suchen müssen.

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