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Liebe über die Clubgrenzen hinweg

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Als sie sich kennenlernten, wussten Sascha und Manuela Biehl noch nicht, dass ihr Herz nicht für dieselbe Eishockey-Mannschaft schlägt. Doch füreinander schon. Heute sind der Gottéron-Fan und die SC-Bern-Anhängerin verheiratet und haben einen acht Monate alten Sohn.

Sascha Biehl ist seit seiner Geburt mit dem Gottéron-Virus infiziert: «Ich bin Gottéron-Fan, seit ich auf der Welt bin.» Seine Eltern sind grosse Fans der Freiburger und mit ihnen sei er schon als Kind oft im Stadion gewesen. «Ich habe schon von Kindsbeinen an Autogramme, Hockeystöcke und vieles mehr gesammelt.»

Auch Manuela Biehl ist leidenschaftliche Anhängerin einer Eishockey-Mannschaft: Seitvielen Jahren sammelt sie Fanartikel des SC Bern. Wenn die beiden zusammen an einen Match des Playoff-Finals gehen, stehen sie jeweils auf der Seite der Heimmannschaft: In Freiburg sitzt die 32-Jährige zwischen Gottéron-Fans, und in Bern muss der 31-Jährige die Spielzeit mit SC-Bern-Anhängern verbringen. «Das haben wir so abgemacht», sagen die beiden lachend. Wobei es nicht immer einfach sei: «Beim ersten Spiel der Serie in Freiburg unter all den Gottéron-Fans musste ich schon aufpassen, dass ich nicht zu laut juble», sagt Manuela Biehl schmunzelnd.

Jedem Spiel kann das junge Ehepaar jedoch nicht vor Ort beiwohnen, da sie Eltern des acht Monate alten Nevio sind: «Wir würden schon gerne an jeden Match. Aber wir wollen Nevio nicht immer jemand anderem überlassen.» Zum Glück könnten sie die Spiele auch am TV verfolgen. «Wir dürfen aber nicht zu laut werden, da Nevio dann schon schläft.» Auf wessen Seite sich Nevio dereinst stellen wird, ist noch offen: «Nevio soll selber wählen», ist sich das Ehepaar einig. Trotzdem ist es für Sascha Biehl klar, dass sich sein Sohn auf seine Seite stellen wird. Manuela Biehl wiederum trichtert ihrem Kind sogleich die Worte «SC Bern» ein, so dass er diese hoffentlich zuerst aussprechen kann.

Streit gebe es zwischen den beiden aber nicht wegenden unterschiedlichen Lieblingsclubs.«Wir schlagen einander nicht die Köpfe ein», sagen sie lachend. Doch auch ohne böse Worte könne der eine den anderen schon mal nerven: «Als meine Frau beim letzten Match die halbe Zeit nervös in der Wohnstube herumgetigert ist, hat mich das schon genervt.» Es sei wie ein Spiel, bei dem sie sich gegenseitig auf die Schippe nehmen.

«Ich würde den Freiburgern den Sieg aber gönnen», sagt die junge Mutter, schliesslich hätten diese in dieser Saison gut gespielt. Ob es Sascha Biel den Bernern gönnen würde, bleibt offen: Der Gottéron-Fan rechnet mit dem Schweizermeister-Titel für seine Mannschaft. «Das Festen haben wir zwar noch nicht geplant, aber klar ist, dass der- oder diejenige, die verliert, Nevio hütenmuss.»

«Ich bin Gottéron-Fan, seit ich auf der Welt bin.»

Sascha Biehl

«Beim ersten Spiel der Serie in Freiburg unter all den Gottéron-Fans musste ich schon aufpassen, dass ich nicht zu laut juble.»

Manuela Biehl

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