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Lieder auf Senslerdeutsch, Französisch und Bolz

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Patrick Schneuwly aus Düdingen, Guy Sansonnens aus Lentigny und Josef Bossart aus Neyruz haben einiges gemeinsam: Sie lieben die Musik und vor allem den Gesang, sie spielen gern mit der Sprache, mögen es zu philosophieren und gehen gerne ihre eigenen Wege. Und alle drei haben einst das Lehrerseminar Freiburg absolviert: Bossart und Sansonnens schlossen es Anfang der Siebzigerjahre ab, Schneuwly im Jahr 1985. Unter dem Titel «Auti Chnöble vam Semi» hat das Trio jetzt ein Chanson-Programm vorbereitet, das es am Samstag zur Aufführung bringt – passenderweise in der Aula der Pädagogischen Hochschule, des früheren Lehrerseminars. Das Programm ist zwei- respektive dreisprachig: mit Liedern auf Französisch, Senslerdeutsch und Bolz. Jeder Sänger hat Lieder aus seinem jeweiligen Repertoire ausgewählt, die er in seiner Sprache vortragen wird: Patrick Schneuwly auf Senslerdeutsch, Guy Sansonnens auf Französisch und der zweisprachige gebürtige Stadtfreiburger Josef Bossart auf Französisch und Bolz. Das Programm ist thematisch gegliedert, etwa mit Liedern zu Kindheit und Jugend, über Menschen oder über die Verantwortung.

Umwege im Leben

Die Idee für das Projekt hatte Josef Bossart. «Ich wollte Leute mit einer ähnlichen Vergangenheit vereinen», sagt der 68-Jährige. Darum habe er Guy Sansonnens und Patrick Schneuwly kontaktiert, die er von früher gekannt habe. Die Kombination sei auch wegen der verschiedenen Sprachen ideal. «Wir wollen eine Verbindung zwischen den Kulturen schaffen», ergänzt Patrick Schneuwly.

Gemeinsam haben die drei Sänger nebst ihrer Ausbildung am Lehrerseminar auch ihre nicht ganz geradlinigen Lebenswege: Der 55-jährige Patrick Schneuwly arbeitete nach dem Seminar in der Erwachsenenbildung und in Relaisklassen; heute ist er stellvertretender Direktor der Orientierungsschule Düdingen. Josef Bos­sart wechselte bald nach der Lehrerausbildung in den Journalismus und ist seit fünf Jahren pensioniert. Der heute 70-jährige Guy Sansonnens arbeitete als Lehrer und Erzieher und in den letzten drei Jahren vor seiner Pensionierung in den Relaisklassen; daneben war er immer als Musiker unterwegs und tritt bis heute regelmässig mit seinen selbst geschriebenen Chansons auf.

Etwa fünfzig Konzerte gebe er im Jahr, sagt Sansonnens, teils allein, teils mit Instrumentalisten. Am liebsten seien ihm kleine, intime Konzerte. «Es ist mir wichtig, dass meine Chansons authentisch sind. Meine Musik kommt aus meinem Inneren.» Der französische Titel des Konzerts vom Samstag, «Les vieux oiseaux de l’Ecole Normale», ist übrigens von Sansonnens’ Lied «Les ­vieux oiseaux des Grand-Fontaines» inspiriert. Er schrieb das Lied 1970 noch zu seiner Semi-Zeit und gewann damit prompt einen Wettbewerb. «Es war der Anfang meiner Karriere als Musiker», sagt er.

Auch Josef Bossart schreibt seine eigenen Lieder und tritt gelegentlich damit auf. Nachdem er schon als Jugendlicher eine Band gehabt habe, sei die Musik später vorübergehend in den Hintergrund getreten. Vor etwa dreissig Jahren habe er wieder damit angefangen und zuerst senslerdeutsche Lieder geschrieben, später auch solche auf Französisch und Bolz.

Patrick Schneuwly ist Mitgründer der Band Düchoix. Das Projekt startete in den Achtzigerjahren als Duo und ist heute ein Quartett. Die Gruppe tritt mit senslerdeutschen Liedern auf, die meist von Alltagsthemen handeln. Die Lieder, die Patrick Schneuwly am Samstag zum Besten gibt, stammen aus dem Repertoire von Düchoix.

Aula der Pädagogischen Hochschule, Murtengasse 36, Freiburg. Sa., 25. Januar, 20 Uhr.

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