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«Lieder eröffnen eine ganze Palette von Welten»

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Während in der Aula der Universität Miséricorde, wo das diesjährige Freiburger Liedfestival seinen Anfang nimmt, regelmässig klassische Konzerte zu hören sind, spielt sich der Rest des Festivals an weitaus ungewohnteren Orten ab: Je ein Konzert ist im Museum für Kunst und Geschichte, in einem Ausstellungssaal des Naturhistorischen Museums sowie in der Kunsthalle Fri Art zu hören. «Freiburg ist eine Stadt der Museen», sagt Marie-Claude Chappuis, Initiantin und künstlerische Leiterin des Festivals. Die Idee, das Festival, das dieses Jahr zum neunten Mal stattfindet, unter das Motto «Musen und Museen» zu stellen, sei darum naheliegend gewesen. Auslöser sei das Konzert vom 5. Juli gewesen, bei dem unter anderem Ravels Liederzyklus «Les histoires naturelles» zur Aufführung gelangt. «Ich kam auf die Idee, dieses Werk im Naturhistorischen Museum zu präsentieren», so Chappuis. «Danach führte eins zum anderen, und ich entwickelte den Rest des Programms.»

Alte Musik und moderne Kunst

Dieses Programm lässt am 2. Juli die Statuen im Lapidarium des Museums für Kunst und Geschichte zu Zeugen eines intimen Volksliederabends werden, während am 7. Juli Alte Musik von Monteverdi bis Purcell auf die zeitgenössische Kunst in der Kunsthalle Fri Art trifft. «Die Verantwortlichen der Museen waren sofort bereit zu dem ungewöhnlichen Experiment», erzählt Marie-Claude Chappuis, die selber in zwei Konzerten zu hören sein wird.

Zwei der fünf Konzerte des diesjährigen Programms finden dennoch in der Aula der Universität statt: das Auftaktkonzert mit der Sopranistin Rachel Harnisch und der Pianistin Monika Nagy sowie das Nachmittagskonzert vom 2. Juli, in dem verschiedene Solisten aus anderen Konzerten zusammen mit dem Chor des Kollegiums St. Michael auftreten. «In dem Chor habe ich als Jugendliche selber gesungen», erinnert sich Marie-Claude Chappuis. Das Konzert mit dem Chor unter der Leitung von Philippe Savoy verspreche einen stimmungsvollen und festlichen Nachmittag mit Werken von Franz Schubert und Johannes Brahms.

Freier Eintritt

Sie freue sich, einmal mehr ihre Liebe zur Gattung des Lieds mit dem Publikum teilen zu dürfen, betont Marie-Claude Chappuis im Gespräch mit den FN. Um möglichst viele Leute zu begeistern, ist der Eintritt für alle Konzerte frei (mit Kollekte). Je nach Programm und Grösse des Saals erwartet Chappuis jeweils zwischen 100 und 600 Zuhörerinnen und Zuhörer. Wichtiger als die Anzahl sei aber die Begeisterung, so die Mezzosopranistin: «Die Gattung des Lieds gehört zu den schönsten Sachen in der Kunst, auch wenn Liederabende relativ selten sind. Lieder eröffnen eine ganze Palette von Welten, die nicht verloren gehen dürfen. Dazu möchte ich mit dem Liedfestival beitragen.»

Informationen: www.filf.ch

Programm

Fünf Konzerte an vier Tagen

Sa., 1. Juli: Rachel Harnisch (Sopran) und Monika Nagy (Klavier). Schubert, Mahler, Berg und Strauss. 20 Uhr, Aula der Universität Miséricorde.

So., 2. Juli: Rachel Harnisch (Sopran), Marie-Claude Chappuis (Mezzosopran), Martin Petzold (Tenor) und Christian Immler (Bariton), mit Instrumentalisten und dem Chor St. Michael. Schubert und Brahms. 17 Uhr, Aula der Universität Miséricorde.

So., 2. Juli: Martin Petzold (Tenor) und Martin Hoepfner (Gitarre). Volkslieder. 20.30 Uhr, Museum für Kunst und Geschichte.

Mi., 5. Juli: Emiliano Gonzalez Toro (Tenor) und Hervé Romain (Klavier). U.a. «Histoires naturelles» von Ravel. 20 Uhr, Naturhistorisches Museum.

Fr., 7. Juli: Marie-Claude Chappuis (Mezzosopran), Dmitry Sinkovsky (Violine und Gesang) und Luca Pianca (Laute). Monteverdi, Purcell und Cavalli. 20 Uhr, Fri Art.

cs

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