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Liegenschaftssteuer wird abgeschafft

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Untertitel: Jeuss beschliesst erste Senkung auf nächstes Jahr

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

Nächstes Jahr will Jeuss für 450000 Franken Investitionen tätigen. Die Laufende Rechnung sieht bei Einnahmen von 1,190 Mio. Franken und Ausgaben von 1,197 Mio. Franken einen Verlust von gut 6800 Franken vor. Das Budget wurde mit einem Steuersatz von 0,85 errechnet und der soll vorläufig auch so bleiben, wie Ammann Ueli Minder an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend erklärte. Er wies auf Investitionen hin, die in naher Zukunft auf die Gemeinde zukommen könnten, wie etwa für das Trinkwassernetz oder auch für zusätzlichen Schulraum.

Auf die Frage nach einer Steuersenkung aus der Versammlung sagte der Sprecher der Finanzkommission, dass man das mit dem Gemeinderat besprochen habe. Schliesslich sei man zum Schluss gekommen, man wolle die Liegenschaftssteuer abschaffen. Auf nächstes Jahr soll sie von jetzt 1,7 Promille auf 0,7 gesenkt werden. Im darauffolgenden Jahr soll sie ganz abgeschafft werden. Das verursacht der Gemeinde im nächsten Jahr Mindereinnahmen von 67000 Franken.
Die Gemeinde stimmte dem zu, auch wenn es einen Einwand gab, dass diese Senkung nicht allen zugute komme, weil nicht alle Bürger Liegenschaftsbesitzer sind.

Alle Kredite genehmigt

Die Bürgerinnen und Bürger stimmten auch den einzelnen Investitionskrediten zu. Am meisten kostet der Ausbau der «Ankeloube». 120000 Franken kostet das neue Kanalisationsteilstück und mit 180000 Franken ist der Ausbau der Strasse auf fünf Meter veranschlagt. Aus der Versammlung wurde zudem gefordert, die Strasse an einer Stelle zu beruhigen. Das Anliegen wurde nach einer Diskussion entgegengenommen.

Für die Verbreiterung der Liebistorfstrasse auf die im Grundbuch eingetragenen fünf Meter hat das Stimmvolk 125000 Franken gesprochen. Ebenfalls zugestimmt wurde dem Nachtragskredit für Bachverbauungen an der Oberen Bibera. Er beträgt für die Gemeinde Jeuss gut 27500 Franken.
Angenommen haben die Jeusser auch die Statutenänderung für das Spital Merlach. Zugestimmt haben sie zudem der Spitalresolution, welche gemäss Ueli Minder zwar «keinen bindenden Charakter hat». Falls es aber mit dem neuen Leistungsauftrag Probleme geben würde, könnte man für weitere Verhandlungen auf das Papier zurückgreifen.
Ebenfalls angenommen wurde eine Statutenänderung des Feuerwehrreglementes.

Begrüssung und Verabschiedung

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