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Liga gegen Tierversuche ist von Behörden enttäuscht

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19 000 Unterschriften hatte die Schweizer Liga gegen Tierversuche mit ihrer Petition «Kokain für Affen an der Universität Freiburg: für einen sofortigen Stopp der Experimente» gesammelt. Doch die Einreichung der Petition am 22. Februar beim Sekretariat des Grossen Rates zeigte nicht die gewünschte Wirkung: Der Vorstoss wurde eingestellt. Ein Schreiben an Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) habe dieser wie folgt beantwortet: Es sei nicht in seiner Kompetenz, sich zum wissenschaftlichen Inhalt der Experimente zu äussern und auch nicht zu den angewandten Methoden.» Einen weiteren Brief an den Grossen Rat habe die zuständige Kommission mit dem Verweis auf die Autonomie und die Freiheit in Unterricht und Forschung der Universität beantwortet.

Für die Schweizer Liga gegen Tierversuche ist klar, dass weder der Staatsrat noch der Grosse Rat handeln wollen, schreibt sie in einem Communiqué. Es sei ihr nicht möglich, mit einer Strafanzeige gegen die Führung der Universität vorzugehen, heisst es weiter. «Die Situa­tion wird sich also nicht verändern.» Die Liga kündigt in der Mitteilung aber an, dass sie den Kampf fortsetzen wolle, um die Affenversuche abzuschaffen.

uh

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