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Lina Kolly-Jelk, St. Ursen

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Am 23. März 1927 wurde Lina Kolly-Jelk in Schmitten als jüngstes von neun Kindern von Johann Josef Jelk und Cäcilia, geb. Jungo, geboren. Sie erlebte eine glückliche Kindheit. Sie verbrachte die obligatorische Schulzeit in Schmitten und Freiburg. Nach Abschluss der Lehrerinnenausbildung 1948 starb ihre geliebte Mutter. Auf dem Berufungsweg bekam sie eine Stelle an der Primarschule St. Ursen. Bei Wind und Wetter fuhr sie mit ihrem Velo von Schmitten nach St. Ursen. Abends führte sie mit ihrem Vater, der 1951 im Alter von 75 Jahren verstarb, den Haushalt in Schmitten.

Den Junglehrer Anton Kolly heiratete sie am 21. Oktober 1954. Ihr glückliches Eheleben sollte fast 60 Jahre dauern. Mit Brigitta, Ingbert, Daniela und Claudia ist von 1956 bis 1961 viel zusätzliches Leben eingekehrt. Die Familie war Lina sehr wichtig. Es erfüllte sie mit Stolz, wie sich die vier Kinder zu lebenstüchtigen Menschen entwickelten. 1971 bezog die Familie ihr Eigenheim am Birkenweg. Da fanden ab 1978 die insgesamt neun Enkelkinder ein offenes Haus. In den 1970er-Jahren trat Lina Kolly vom Schulamt zurück und arbeitete fortan als Handarbeitslehrerin in Teilzeit. Hier konnte sie ihre kreativen Talente voll ausschöpfen. Autodidaktisch erlernte sie das Nähen und fertigte die Kleider für ihre Kinder selber an. Farbenprächtige Blumen schmückten die Umgebung und mit Gemüse, Beeren und Obst versorgte sie die ganze Familie.

Sie engagierte sich auch im Dorfleben. So war sie von 1951 bis 1989 eine langjährige treue Sängerin und ab 1981 Ehrenmitglied des Gemischten Chors St. Ursen sowie Mitglied des Müttervereins. Nach dem Tod ihres Gatten 2014 wurde ein Eintritt ins Pflegeheim St. Martin unumgänglich. Sie tat sich schwer mit diesem Schritt in die Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit. Auch die täglichen Besuche ihrer Familie konnten die Sehnsucht nach ihrem Daheim nicht mildern. Langsam liessen ihre Kräfte nach. Sie machte sich am Ostersamstagnachmittag, 20. April 2019 – umsorgt von ihrer Familie – mit einem kurzen Lächeln und einer kleinen Träne auf ihre letzte Reise.

Eing.

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