Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

= Lina Pauchard, La Tour-de-Trême

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

zum gedenken

= Lina Pauchard, La Tour-de-Trême

Lina Pauchard wurde am 13. Dezember 1916 in Schönfels bei Heitenried geboren. Sie war das achte von zehn Kindern der Eltern Johann und Marie-Rosa Pauchard-Piller. Als 1919 ihre Mutter bei der Geburt von Zwillingen starb, kehrte der Vater mit der Familie wieder nach Bösingen zurück. Die älteste Schwester Elisabeth übernahm die Rolle der Mutter für ihre Geschwister. Von Richterwil aus besuchte Lina die Schule in Bösingen. Der Schule entlassen, arbeitete sie in der Biscuits-Fabrik in Laupen. Die Familie war 1933 nach Riederberg bei Bösingen umgezogen. Ab 1939 war sie in Haushalten in Lausanne, Basel, Bulle und im Tessin tätig.

1954 starb ihre Schwester Josephine, die in La Tour-de-Trême mit Erneste Buchs verheiratet war, und Lina übernahm den Haushalt und die Erziehung der vier unmündigen Kinder. 1966 starb auch Erneste Buchs. Mit den beiden Söhnen führte sie den Bauernbetrieb weiter, bis diese volljährig waren. Sie wurde nicht nur von ihren Nichten und Neffen, sondern auch im weiteren Bekanntenkreis liebevoll «Tanti» genannt.

Sie lebte dann für kurze Zeit bei der Familie ihrer Schwester Anna, die ebenfalls in La Tour-de-Trême verheiratet war. Später bezog sie eine eigene Wohnung und arbeitete ab 1967 bis zur Pensionierung in der Käserei in Bulle, wo sie den Laden führte. In freien Momenten reiste sie ins Tessin und half bei ihrer Schwester aus, die in Magadino ein Restaurant mit Pension führte und 1995 bei einem Überfall den Tod fand. Liebevoll kümmerte sie sich um ihre Schwester Anna, als diese nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen war. In ihrem Heim in La Tour-de-Trême durfte Lina nach ihrer Pensionierung viele schöne Jahre verbringen. Sie pflegte ihren Garten. Gerne traf sie sich mit einer Gruppe Frauen zu einem Jass oder besuchte ein Lotto. Sie hatte ein offenes Haus und bereitete ihrem Besuch gerne köstliche Mahlzeiten zu. Interessiert nahm sie am politischen Leben teil und verfolgte den Lebensweg ihrer Nichten und Neffen.

Lina Pauchard führte ihren Haushalt bis ins hohe Alter selbstständig. Zunehmend machten sich aber Altersbeschwerden bemerkbar. Vom Alter geschwächt, musste sie mehrmals das Spital aufsuchen. Im September 2011 wurde die Einweisung ins Altersheim des Foyer St-Germain in Greyerz unvermeidlich. Als sie an einer Lungenentzündung erkrankte, wurde sie am 15. April ins Freiburger Spital in Riaz verlegt, wo sie am 17. April starb. Lina Pauchard wird als humorvoller und lebensfreudiger Mensch in Erinnerung bleiben. Einen grossen Teil ihres Lebens hat sie selbstlos in den Dienst anderer gestellt. ja

Mehr zum Thema