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Liste der Staatsfeinde Nummer eins

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Bereits heute beherbergt Europa 14 000 exotische Tier- und Pflanzenarten, und mit der Globalisierung nimmt ihre Zahl immer weiter zu. Eine veritable ökologische Zeitbombe. Denn invasive (gebietsfremde) Arten können ökologische, gesundheitliche und ökonomische Schäden verursachen. Um dieses Phänomen einzudämmen, haben europäische Forschende – unter ihnen der Biologe Sven Bacher von der Universität Freiburg – 66 Pflanzen und Tiere identifiziert, die, wenn sie sich hier niederlassen würden, eine echte Bedrohung für den Kontinent bedeuten könnten. Dies teilt die Universität Freiburg mit.

Einmalige Studie

Unter den 66 Arten stellen acht ein sehr hohes, 40 ein hohes und 18 ein mittleres Risiko dar. Die Studie ist wegen der Berücksichtigung des gesamten Kontinents, der Vielfalt der untersuchten Arten und Biotope sowie wegen der verwendeten Verfahren einmalig, wie es seitens der Freiburger Universität heisst.

Das Fuchshörnchen

So wurden Pflanzen, Wirbeltiere, wirbellose Landtiere, Süss- und Salzwasserarten in die Analyse miteinbezogen. Die acht bedrohlichsten Arten sind der Grosse Schlangenkopffisch, die Süsswasser-Miesmuschel, der Amerikanische Rostkrebs, der gestreifte Korallenwels, eine marine Grünalge, eine marine Schnecke, die Brackwasser-Zebramuschel und das Fuchshörnchen.

Sie kommen mit Schiffen

Der grösste Teil der potenziell gefährlichen Arten stammt aus Asien oder Nord- und Südamerika. Aquatische Arten werden grösstenteils unerkannt mit Schiffen mitgeschleppt, bei den wirbellosen Landtieren geht die Gefahr von importierten Pflanzen aus. Der Mittelmeerraum, die kontinentalen Gebiete Europas und der Atlantik sind die gefährdetsten Gebiete. Die Ostsee und das Schwarze Meer sowie die nördlichen Gebiete weisen ein geringeres Risiko auf. Keine Art scheint die Alpenregion zu bedrohen.

Ankunft verhindern

«Um eine Invasion eindämmen zu können, muss die Ankunft invasiver exotischer Arten auf unserem Gebiet verhindert werden», sagt Sven Bacher. «Es ist deshalb notwendig, dass wir die Arten identifizieren können, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie sich dauerhaft ansiedeln.» Dabei ist es gemäss dem Freiburger Forscher unerlässlich, die ökologischen, sozioökonomischen und klimatischen Faktoren sowie die Handelsrouten zu beachten.

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