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LNM fährt weiterhin mit befristeter Konzession

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Die Schifffahrtsgesellschaft des Neuenburger- und Murtensees (LNM) erhält erneut nur eine zeitlich befristete Konzession für den Personenverkehr. Das teilte die Schifffahrtsgesellschaft gestern mit. Das Bundesamt für Verkehr habe seine Entscheidung damit begründet, dass es im Laufe der Saison 2019 ein Audit durchführen wolle. Damit wolle es überprüfen, ob die im Jahr 2018 von der LNM beschlossenen Massnahmen zur Einhaltung der Vorschriften tatsächlich umgesetzt werden. 2014 erhielt die LNM erstmals ihre Konzession für den Personenverkehr nur für zwei statt für zehn Jahre. Dies wiederholte sich 2016. Die jetzt erteilte Konzession ist gültig bis im Dezember 2020.

Saison startet Anfang April

Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen der Schifffahrtsgesellschaft zufrieden. «Wir hofften natürlich, unsere Konzession für die nächsten fünf oder zehn Jahre erneuern zu können», lässt sich Frédéric Geissbuhler, Präsident der LNM, im Communiqué zitieren. «Aber nach den Unsicherheiten der vergangenen Jahre verstehen wir, dass das BAV zuerst noch eine Revision durchführen möchte, und wir bleiben auf Kurs.»

Die Vorbereitungen für die Saison 2019, die am 6. April startet, würden auf Hochtouren laufen. Die Vorstellung ihrer mittelfristigen Unternehmensstrategie kündigt die LNM für Juni an.

Die Schifffahrtsgesellschaft sorgte mehrmals für Schlagzeilen. Anfang 2017 war es zu einem Eklat gekommen: Der langjährige LNM-Direktor Jean-Jacques Wenger wurde entlassen. Er hatte es mit den Gewerkschaften und dem Bundesamt für Verkehr verscherzt. Eine Prüfung hatte gravierende Führungsmängel ergeben. Der Verwaltungsrat der LNM machte Mitte 2017 den zweisprachigen Freiburger Ökonomen Jean-Luc Rouiller zum neuen Direktor der Schifffahrtsgesellschaft des Neuenburger- und Murtensees.

Auch Olivier Arni, Präsident des Verwaltungsrats der LNM und Neuenburger Stadtrat (SP), musste seinen Hut nehmen. Er hatte Direktor Wenger ein halbes Jahr vor dessen Absetzung noch eine Lohnerhöhung gegeben – und zwar rückwirkend für zwei Jahre. Als das bekannt wurde, stellte Arni die Authentizität des Dokuments infrage. Später sagte er, dass er nicht mehr wisse, weshalb er die rückwirkende Lohnerhöhung unterzeichnet habe.

Ende 2017 wurde Frédéric Geissbuhler, ehemaliger Präsident der Neuenburger Handelskammer, an einer aus­ser­ordent­lichen Generalversammlung zu Arnis Nachfolger an der Spitze des Verwaltungsrats gewählt.

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