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Lockerer Einstieg in den Schulalltag

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Ferienpass Giffers-Tentlingen: Eine Fülle von Angeboten

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

«Wir veranstalten den Ferienpass bewusst erst gegen Ende der Ferien», sagt Marlyse Schwaller, Koordinatorin. «Die Kinder haben dann ihre freien Tage bereits voll genossen und haben wieder Lust, etwas zu unternehmen.» So erleichtere der Ferienpass ein wenig den Einstieg in den Schulalltag.

Jedes Jahr etwas Neues dabei

Marlyse Schwaller koordiniert den Ferienpass, der für alle Kinder beider Gemeinden ab der ersten Klasse offen ist. Ihre Arbeit beginnt aber nicht erst im August, sondern bereits mehrere Monate zuvor. Dann nämlich, wenn es gilt, das neue Programm zusammenzustellen. «Wir nehmen jedes Jahr etwa 15 neue Angebote auf», sagt sie. Dieses Mal wurden zum Beispiel der Umgang mit dem Mobiltelefon, ein Massagekurs oder ein Blick hinter die Kulissen des Kinos Düdingen neu angeboten. Eine Übernachtung in einer Alphütte oder die Aufnahme eines eigens einstudierten Liedes waren weitere Angebote.Altbewährtes und entsprechend Beliebtes wird natürlich beibehalten. Ein Renner ist zum Beispiel das Backen in der Backstube Fontana in Plaffeien.

800 Plätze

Insgesamt sind es über 50 Angebote, aus welchen die Kinder auswählen können. Das sind mittlerweile mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Auf diese Weise werden rund 800 Plätze für ein kreatives, sportliches oder informatives Freizeitvergnügen ausgeschrieben. Vor allem die Erst- bis Viertklässler sind dabei sehr eifrig bei der Sache, einige von ihnen nehmen bis zu acht Angebote in dieser Woche wahr. «Sie sind voller Begeisterung», sagt Marlyse Schwaller. Für diese positiven Rückmeldungen sei sie sehr dankbar. Sie ist überzeugt, dass der Ferienpass in Giffers-Tentlingen sehr gut verankert ist. Von den rund 200 Kindern dieser Gemeinden im passenden Alter nehmen etwa 165 am Ferienpass teil.Der Anlass wird von den beiden Gemeinden sowie von der Pfarrei finanziell unterstützt. Damit sind die administrativen Kosten gedeckt und die Kasse des Elternvereins, der die Trägerschaft des Ferienpasses innehat, wird nicht belastet.

Für Familien tragbar

Das Angebot ist für die Kinder kostenlos – hie und da wird höchstens das Material verrechnet. «Das ist uns sehr wichtig. Der Ferienpass soll für alle Familien tragbar sein, auch wenn sie mehrere Angebote wahrnehmen oder mehr als ein Kind pro Familie mitmacht.»Dennoch ist es nicht einfach, jedes Jahr ein Programm zusammenzustellen. Marlyse Schwaller ist froh, dass sie auf einige Vereine zurückgreifen kann. Das Backen mit den Landfrauen oder der Parcours bei der Feuerwehr sind sehr beliebt. Einige Private bieten Kreativkurse an – von Stoff- oder Porzellanbemalen bis zum Basteln mit Pet oder Perlen. Auch einige Unternehmen in den Dörfern bzw. in der Region gehören zu den treuen Anbietern im Ferienpass.

Mehr Freiwillige gewünscht

Dennoch wäre die Koordinatorin nicht unglücklich, wenn sich noch ein paar Freiwillige mehr selbst melden würden. Immerhin muss sie in fast 90 Prozent der Angebote aktiv anfragen.«Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass jemand zwei bis drei Stunden für die Betreuung einer Kindergruppe opfert», ist sie sich bewusst. Leichter hat sie es bei grösseren Unternehmen wie Wander, Nestlé, Groupe E usw. die eingerichtet sind, Gruppen zu empfangen und zu betreuen.

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