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Löhne des Spitalpersonals sind für den Staatsrat kein Thema mehr

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Aus dem Gewinn der Staatsrechnung 2018 will der Staatsrat 15 Millionen Franken zur Reduktion der aufgelaufenen Bilanzverluste des Freiburger Spitals (HFR) zur Verfügung stellen. Finanzdirektor Georges Godel (CVP) betonte jedoch gestern vor dem Grossen Rat, dass dies kein jährlicher Beitrag sei. Vielmehr wolle man im Staatsrat die Anstrengungen der neuen Spitaldirektion unterstützen, die auch schon eine Verbesserung der finanziellen Situation erreicht habe.

Der Grosse Rat nahm gestern Kenntnis vom Jahresbericht des Spitals, dessen Rechnung 2018 mit einem Defizit von 11,8  Millionen Franken schliesst, rund zehn Millionen weniger als budgetiert. Verantwortlich dafür sind unter anderen die Senkung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer stationärer Patienten sowie die Zunahme an Patienten.

«Es bleiben noch Verbesserungen vorzunehmen», sagte Kommissionssprecherin Na­dine Gobet (FDP, Bulle). Der Staatsrat wolle weiter abwarten, wie die vom Spital getroffenen Massnahmen greifen. Sie zeigte sich aber optimistisch, dass dies schon dieses Jahr sichtbar wird – insbesondere da diesen Sommer der Direktionsrat wieder komplett und ein neuer Verwaltungsrat am Ruder sein wird. Georges Godel sagte, der Staatsrat sei stolz auf die Direktion und die von ihr ergriffenen Massnahmen. Der Bericht des Finanzinspektorats habe dem Staatsrat auch gezeigt, dass man keine Senkung der Löhne des Spitalpersonals mehr ins Auge fassen müsse: «Mit den noch zu ergreifenden Massnahmen kann man gut die Saläre nach dem Gesetz für das Staatspersonal bezahlen», so Godel.

Grossrätin Nadine Gobet sah hingegen weiterhin kritische Punkte. Wie sie sagte, hätte eigentlich mit dem Jahr 2018 die Übergangsfinanzierung durch den Kanton enden müssen. Tatsächlich sei diese letztes Jahr aber nochmals angestiegen. Und Nadine Gobet gab auch zu bedenken, dass keine Mittel zur Finanzierung der grossen Spitalinvestitionen vorgesehen seien.

uh

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