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Lohnkosten eine halbe Million tiefer

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In seiner Wohngemeinde Heitenried hat OS-Sense-Präsident Walter Fasel gestern Abend an der Delegiertenversammlung einige Schwerpunkte des vergangenen Verbandsjahres hervorgehoben. Darunter fällt der Beschluss zur Sanierung der Doppelturnhalle Tafers für rund 7,1 Millionen Franken. «Ich bin froh, dass nun auch das letzte grosse OS-Gebäude saniert werden kann», sagte der Heitenrieder Ammann zu den Delegierten der Sensler Gemeinden. Der Tafersner Syndic Josef Cattilaz informierte darüber, dass mit der Demontage gestartet und am 13. April mit der Asbestsanierung begonnen wurde. Für den Schulbetrieb sei ein provisorischer Container mit Garderoben und Duschen gestellt worden.

 Etappe zwei bald zu Ende

Der zweite Schwerpunkt war der Um- und Neubau der OS-Plaffeien, der 2014 in einer wichtigen Phase gesteckt habe. Baukommissionspräsident Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien, orientierte über den aktuellen Stand der Dinge. «Wir sind auf Kurs und sollten diesen Sommer mit der zweiten Etappe fertig werden und das Gebäude mit den Schulzimmern im Herbst beziehen können.» Darauf warte die Schule sehnlichst, so Lötscher. Danach starte die dritte Etappe, bei der Restteile des 1968er-Baus abgebrochen würden, und anschliessend werde dann die Doppelturnhalle gebaut. Zurzeit laufe einiges, so Lötscher. Es seien unter anderem Arbeiten an der Fassade und Verputzarbeiten im Gang und die Holzkonstruktion der Aula werde erstellt. Otto Lötscher informierte zudem über einige Arbeitsvergaben. So gehen Betonarbeiten für 7,4 Millionen Franken an ein Sensler Konsortium, Elektroarbeiten von rund zwei Millionen Franken an ein Konsortium von Hertli und Bertschy mit Groupe E und auch Schreinerarbeiten hätten in der Region vergeben werden können, zum Beispiel in Plasselb. Die Gesamtkosten würden, wie bereits bekannt, immer noch rund 1,7 Millionen Franken über der Kostenschätzung liegen. Man habe die Kosten nun aber im Griff, so Lötscher.

Nebst den beiden grossen Bauprojekten ist die Informatik-Arbeitsgruppe gemäss Walter Fasel daran, ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten mit der Vision, dass bald jede Schülerin und jeder Schüler mit einem tragbaren Computer in der Schule arbeitet. Denn die Orientierungsschule des Sensebezirks müsse für die Zukunft vorbereitet sein.

Wegen Sparmassnahmen

 Die Betriebsrechnung 2014 der OS Sense schliesst bei einem Aufwand von gut 11,3 Millionen Franken um 485 000 Franken unter dem Budget ab. Die grossen Differenzen machen gemäss Sekretär und Kassier Manfred Raemy die Lohnkosten aus, die aufgrund der Sparmassnahmen des Kantons fast eine halbe Million Franken tiefer ausfielen, als budgetiert. Rechnung und Jahresbericht haben die Delegierten einstimmig genehmigt. Als Nachfolger von Christine Bulliard-Marbach aus Überstorf wurde Toni Kammermann, ehemaliger Direktor der OS Wünnewil und Gemeinderat von Überstorf, neu in den Vorstand der OS Sense gewählt.

Im Anschluss sprach Arthur Lehmann, Jugendrichter und Präsident des Jugendgerichts, über seinen Berufsalltag und das Jugendstrafrecht.

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