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Luftwaffe macht Konzessionen

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Dies geht aus einer am Dienstag verschickten Einladung für eine Medienkonferenz vom Freitag in Estavayer-le-Lac hervor. Dort wollen die Vertreter des VBS im Detail darüber informieren, zu welchen Schlüssen eine Arbeitsgruppe gelangt ist, die sich in den letzten Monaten über das Fluglärm-Dossier gebeugt hatte.Diese Gruppe war eingesetzt worden, nachdem in der Region Payerne die Opposition gegen den militärischen Fluglärm immer lauter geworden war. Aus Sicht der Anwohner war die vom Verteidigungsdepartement VBS als «nicht-verhandelbar» bezeichnete Anzahl Flugbewegungen mit Kampfjets von 13 900 viel zu hoch.

Hauptforderung erfüllt

Der Verein ASIC, in dem 22 Gemeinden aus dem Raum Payerne zusammengeschlossen sind, forderte eine Reduktion der Anzahl Flugbewegungen mit Kampfjets auf 11 000. Bei 13 900 Flugbewegungen könnten sich einige der Gemeinden überhaupt nicht mehr entwickeln, argumentierte der Verein.Hintergrund dafür ist die raumplanerische Bestimmung, dass in Gebieten mit einer jährlichen Lärmbelastung von über 60 Dezibel keine Wohnbauzonen mehr ausgeschieden werden dürfen.Die Konzession des VBS scheint die Gemüter zu beruhigen. ASIC- Präsidnet Denis Chassot sprach gegenüber der Nachrichtenagentur SDA von einer «Deblockierung des Dossiers».

Befriedigung bei Opponenten

Die Gemeinden hätten zwar auch Konzessionen eingehen müssen. Doch: «Dieser Kompromiss könnte für uns befriedigend sein», sagte er. Doch gelte es nun in den Gemeinden die Details der Verhandlungslösung zu präsentieren. Da abgemacht gewesen sei, diese erst am Freitag zu kommunizieren, wolle er keine weiteren Einzelheiten bekanntgeben.Gemäss Einladungstext haben die in der Arbeitsgruppe vertretenen Kantone Freiburg und Waadt raumplanerische Massnahmen zugesichert. Was das genau heisst, wollte niemand kommentieren. Klar sei, dass die Gemeinden mit der Reduktion der Flugbewegungen wieder Spielraum gewinnen würden, sagte Chassot.

Zivile gegen militärische Nutzung

Der Fluglärmstreit hatte sich letzten Mai am Sachplan Infrasturktur de Luftfahrt (SIL) entzündet. Seit Jahren fordert das Broye-Tal die zivile Nutzung des Militärflugplatzes Payerne. Im SIL wurden die Grundlagen dafür geschaffen.Dabei entdeckten jedoch die Gemeinden, dass dies zu noch mehr Fluglärm führt. Sie drohten deshalb damit, den zivilen Ausbau von Payerne zu blockieren. Acht Gemeinden und 203 Einzelpersonen reichten Einsprachen ein. sda

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