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«Luminocity» zeigt am Lichtfestival alltägliche und ungewöhnliche Szenen aus einer Stadt

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Mit «Luminocity» beteiligt sich das Atelier BMP ein weiteres Mal am Murtner Lichtfestival. Die fantasievolle Arteplage ist das Ergebnis einer Teamarbeit, die sehr kurzfristig realisiert wurde.

Plötzlich musste das Team seine Pläne für das Murtner Lichtfestival ändern. «Wir hatten die Geschichte, das Storyboard und die ersten Zeichnungen fertig. Dann wollten wir mit den Animationen beginnen», erzählt Adrien Bachmann. Doch die Corona-Lage in der Schweiz verschlechterte sich. Die Organisatoren des Lichtfestivals baten die Verantwortlichen, ihre Arteplage umzugestalten, und zwar so, dass die Besucherinnen und Besucher weniger lange davor stehen bleiben und keine Menschenansammlungen entstehen. Es brauchte eine neue Idee – etwa einen Monat vor dem Start des Lichtfestivals. «Es ist eine ziemliche Herausforderung, sich in so kurzer Zeit neu anzupassen und dabei auch noch kreativ zu sein», sagt Bachmann. «Die Organisatoren des Festivals haben uns aber immer gut über Änderungen informiert.»

Die Zeit hat gereicht, um eine neue Arteplage auf die Beine zu stellen. «Luminocity» wird ab Mittwoch auf einer Fassade des Murtner Museums zu sehen sein. Die Arteplage zeigt das alltägliche und ungewöhnliche Leben in einer farbenfrohen, leicht futuristischen Stadt am Tag und in der Nacht. Es fahren Autos vorbei, ein Monster erklettert ein Gebäude und ein Ufo lässt sich blicken. Dazu ertönen verschiedene Geräusche.

Demokratisch abgestimmt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ateliers Bureautique Multimedia des Préalpes (BMP) in Villars-­sur-Glâne, eine geschützte Produktionswerkstätte der Vereinigung St-Camille für Erwachsene mit einer leichten oder schweren körperlichen Behinderung, haben sich die Szenen ausgedacht, sie gezeichnet und animiert. «Wir sitzen alle zusammen, jeder bringt seine Ideen ein, und schliesslich stimmen wir darüber ab. So haben wir auch den Namen für unsere Arteplage gefunden», sagt René Wagner, einer der Beteiligten. Luminocity ist für ihn die fünfte Arteplage. So oft hat sich das Atelier schon am Murtner Lichtfestival beteiligt (siehe Kasten).

«Es ist eine Herausforderung, jedes Mal etwas Grösseres zu realisieren», sagt Wagner. Seine Lieblingsarteplage, an der er mitgewirkt hat, ist «Buzzer Quest». Diese war 2019 in einem Raum des Museums Murten zu sehen. Es ging darum, einem Prinzen zu helfen, seine entführte Prinzessin zu retten. «Dutzende von Leuten standen zusammen im Raum und stimmten ab, ob Option A oder B die bessere für den Prinzen ist», erinnert er sich. Das Team des Ateliers erstellt gerne solche interaktiven Arteplages. Im vergangenen Jahr zeigten sie am Lichtrundgang «Candel’Ens»: Im Museum konnten die Besucherinnen und Besucher auf eine Wand projizierte Bilder mit einem Fusspedal verändern.

Motivation aufrechterhalten

Während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen und animieren, übernehmen die beiden Betreuer Adrien Bachmann und Jérôme Nyffeler die technische und organisatorische Betreuung. «Wir achten darauf, dass die verschiedenen Bestandteile der Arteplage zusammenpassen und funktionieren», sagt Bachmann. Aufgrund der Erfahrung aus den Vorjahren bräuchten die Mitarbeitenden nun weniger technische Hilfe. «Unsere Aufgabe ist auch, die Motivation aufrechtzuerhalten.» Dies vor allem, wenn – wie kürzlich geschehen – die Arbeiten an einer Arteplage gestoppt werden müssen oder die Durchführung einer Veranstaltung pandemiebedingt längere Zeit in der Schwebe ist. Es sei eine Freude, Projekte für ein Lichtfestival in einer solchen Institution durchzuführen, sagt der Betreuer.

Neben den Arteplages digitalisiert BMP Filmrollen, Dias und Fotos für Privatpersonen, Vereinigungen oder Bibliotheken, erledigt Druckaufträge und gestaltet Plakate, Logos, Websites oder Visitenkarten.

Chronologie

Die fünfte Teilnahme am Lichtevent in Murten

Im Jahr 2018 war erstmals eine Installation des Atelier BMP am Murtner Lichtfestival zu sehen. «Comment l’ampoule devient lumière» hiess sie und thematisierte den Ursprung des Lichts sowie dessen Handhabung durch den Menschen. 2019 entschieden die Besucherinnen und Besucher in der Arteplage «Buzzer Quest», mit welchen Hilfsmitteln ein Prinz seine Prinzessin retten sollte. «ArMOR» war 2020 eine Videoprojektion auf eine historische Rüstung aus den Beständen des Murtner Museums. Am Lichtrundgang 2021 war BMP mit der Projektion «Candel’Ens» beteiligt. Die fünfte Arteplage des Ateliers BMP, «Luminocity», wird vom 19. bis 30. Januar auf einer Aussenwand des Museums zu entdecken sein. jmw

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