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Lustloser FCF reisst Bulle ins Elend

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«Was? Bulle ist tatsächlich abgestiegen?» Die Konsternation bei FCF-Routinier Yannick Zaugg war nach dem Schlusspfiff riesig. Dabei war die Ausgangslage für die Greyerzer vor diesem letzten Meisterschaftsspiel doch mehr als vielversprechend. Aufgrund des Zwangsabstiegs der AC Bellinzona aus der Challenge League hätte sich Bulle gar eine Niederlage im Duell gegen Martigny erlauben können, wenn der FCF seinerseits im Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Monthey nicht mehr als ein Remis zuliess. Doch die Pinguine spielten das Spiel nicht mit und schaufelten so das Grab für ihren Kantonsrivalen.

Dem FC Freiburg eine böse Absicht zu unterstellen wäre indessen vermessen und würde weder sportlich noch wirtschaftlich einen Sinn ergeben. Bei aller Rivalität zwischen den beiden Traditionsvereinen bleibt die Erkenntnis, dass man sich eigentlich gegenseitig braucht. Die Derbys sind das Salz in der Suppe des Meisterschaftsbetriebs und spülen den beiden Vereinen jeweils willkommenes Geld in die Klubkassen. Umso tragischer, dass auf diese Art und Weise die Derbys zumindest für kommende Saison vom Spielplan verschwinden werden.

Freiburg zu harmlos

 Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie. Freiburg war bemüht, den Ball laufen zu lassen, und verzeichnete zunächst deutlich mehr Ballbesitz. Monthey seinerseits wollte kein frühes Gegentor einfangen und machte in der eigenen Hälfte die Schotten dicht. Nach einer guten halben Stunde kam ein erstes Mal Torgefahr auf, als Montheys Mickaël Mazzoli nach einem Energieanfall aus der zweiten Reihe abzog. Sein Schuss war jedoch zu unplatziert, um FCF-Hüter Maxime Brenet ernsthaft zu beunruhigen.

Kurz nach dem Seitenwechsel machten es die Unterwalliser dann besser: Einen schnörkellosen Konter, wiederum über die rechte Seite, verwertete Selajdin Biljali mit einem platzierten Schuss in die weite Ecke. Die fast 500 Zuschauer im St. Leonhard erwarteten nun eine Reaktion ihrer Mannschaft. Doch auch nach dem Lattenschuss von Steve Rouiller (59.) und selbst nach dem 0:2 von Mathieu Debons (79.) blieben die Pinguine harmlos wie Leitungswasser. Es machte beinahe den Anschein, als wolle man 90 Minuten übers Feld spazieren und sich ja keine Blessuren vor den bevorstehenden Aufstiegsspielen einfangen. So ähnlich sah es nach dem Spiel auch Yannick Zaugg: «Wenn du nicht bereit bist, Zweikämpfe zu bestreiten, gewinnst du auch keine Spiele. Unsere Leistung heute war eine riesige Enttäuschung. Bereits in den Trainings unter der Woche hat man gespürt, dass die Mannschaft nicht richtig bei der Sache war. Heute haben wir die Quittung dafür erhalten.» Dass diese Niederlage gleichzeitig den FC Bulle ins Elend reisst, ist insbesondere für Zaugg ein Schock: «Ich habe in Bulle vier wunderbare Jahre verbracht. Es ist ein toller Verein. Dass wir heute keine Schützenhilfe leisten konnten, macht mich traurig und gleichzeitig auch wütend.»

«Eine Schande»

Deutliche Worte fand nach dem Schlusspfiff auch FCF-Trainer Philippe Perret: «Unsere Leistung heute war schlichtweg eine Schande! Ich wollte dem einen oder anderen Stammspieler eine Pause gönnen und verfüge über ein Kader, das mir solche Spielerwechsel durchaus erlaubt. Ich wurde jedoch heute bitter enttäuscht.»

Trotz dieser bitteren Niederlage und den tragischen Auswirkungen richten sowohl Perret als auch Zaugg ihren Blick bereits wieder nach vorn: «Wir müssen nun zusammensitzen und ein paar ernsthafte Gespräche führen», so Yannick Zaugg. Denn eines ist allen Beteiligten klar: Mit einer solchen Leistung wie gegen Monthey wird Freiburg in den Aufstiegsspielen zum Kanonenfutter.

Telegramm

Freiburg – Monthey 0:2 (0:0)

St. Leonhard.–468 Zuschauer.–SR: Y. Dégailler (Rossoz/Maire).Tore:49. Biljali 0:1. 79. Debons 0:2.

FC Freiburg:Brenet; Déglise (62. Ouattara), Bondallaz, Carrel, Brülhart; Zaugg, Mason (62. Jelassi), Charrière, Deschenaux; Cutunic (62. Chentouf), Nsingi.

FC Monthey:Correia; Mazzoli, Kutlu, Rouiller, Debons; Gomis; Allouchi (74. Kabacalman), Asani (83. Aslan), Lebri, Biljali (90. Vogel); Moukoko.

Bemerkungen:Freiburg ohne Lakrout, Thurnherr (beide gesperrt) und Ndarugendamwo (verletzt).–Verwarnungen: Brülhart (58.), Charrière (61.), Mazzoli (72.).–59. Lattenschuss Rouiller.

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