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Mabboux/Girard trotzen allen Widrigkeiten

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 Vincent Mabboux (26, Charmey) und Steven Girard (23, Estavayer) hatten sich in den letzten Wochen mit dem Verband zerstritten. Die Weltmeisterschaft in Verbier hatte bei den beiden Mitgliedern des Schweizer Nationalteams für Ärger gesorgt. Bei Girard, weil er im Teamwettkampf gerne einen anderen Partner gehabt hätte, bei Mabboux, weil er gar nicht erst selektioniert worden war. So zogen die beiden am Sonntag die Gastlosen-Trophäe in Jaun der zum Weltcup zählenden Marmotta Trophy vor. Der klare Sieg mit fast drei Minuten Vorsprung auf das Duo um den ehemaligen Patrouille-des-Glaciers-Sieger Alexander Hug und Sandro Schlegel sei «die Antwort» auf die vergangenen Wochen gewesen, sagte Girard im Ziel.

Auf dem Parcours, der wegen des Wärmeeinbruchs und starkem Wind von 2100 auf 1700 Höhenmeter reduziert wurde, übernahmen die Freiburger von Beginn weg das Zepter. Nach dem ersten Aufstieg betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz bereits eineinhalb Minuten. «Das Schwierige war danach, diesen hohen Rhythmus durchzuziehen. Aber wenn du 1700 Höhenmeter zu absolvieren hast, kannst du nicht auf den ersten 500 Metern abwarten», so Girard. «Im Leben musst du etwas wagen, sonst gewinnst du nie irgendwas.»

Hattrick für Cécile Pasche

 Für ihren Sieg trotzten die beiden Freiburger sämtlichen Widrigkeiten. Weder ein gebrochener Stock noch ein zwölf Zentimeter zu kurzer Ersatzstock oder Rückenschmerzen bei Girard, die er sich vor zwei Wochen bei einem Sturz zugezogen hatte, vermochten das Duo zu stoppen. «Wir wollten diesen Sieg unbedingt!», sagte Mabboux.

 Bei den Frauen gelang Cécile Pasche der dritte Sieg in Folge. Am Sonntag gewann die Waadtländerin aus Maracon jedoch nicht wie in den letzten beiden Jahren mit Caroline Kilchenmann, sondern mit der Zermatterin Claudia Stettler. Auch Pasche hatte mit Problemen zu kämpfen. Beim zweiten Aufstieg ging ihr Schuh kaputt. «Das hat mir in den Abfahrten das Leben erschwert», so Pasche. Dennoch reichte es am Ende, um das Duo Anne Lovey und Nadège Matthey um 17 Sekunden auf Rang zwei zu verweisen.

Insgesamt nahmen am Sonntagmorgen 1104 Läuferinnen und Läufer an der Gastlosen-Trophäe teil. 220 Helfer standen für einen reibungslosen Ablauf im Einsatz. «Es freut uns, mitteilen zu können, dass es keine Unfälle gab und nur 15 Teams aufgeben mussten», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. aj/Lib./fm

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