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Mahnungen und Lob an die Adresse der zukünftigen Polizisten

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Autor: Pascal Jäggi

Vollbesetzt mit Verwandten und Freunden war die Kathedrale, gespannt verfolgten die Zuschauer die feierliche Zeremonie. Obwohl den Ordnungshütern in Uniform heutzutage nicht immer Respekt entgegengebracht wird, interessieren sich noch immer viele junge Leute für den Beruf; die Bewerbungen überstiegen auch in diesem Jahr die Anzahl derjenigen, die tatsächlich eine Ausbildung abschliessen konnten, um ein Vielfaches.

Sicherheitsdirektor Erwin Jutzet erinnerte die Aspiranten daran, dass sie der Gesellschaft dienen werden, und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Polizeikorps, das zum Beispiel die Euro 2008 hervorragend gemeistert habe.

Denkwürdiges gemeinsames Essen

Nur selten habe er sich mit den zukünftigen Polizisten treffen können, in guter Erinnerung sei ihm aber das gemeinsame «Älplermakrone»-Essen in einer Greyerzer Alphütte geblieben. Damals sei ihm aufgefallen, wie motiviert die jungen Aspirantinnen und Aspiranten für ihre Aufgabe gewesen seien, meinte Jutzet, dennoch sollten sie nicht vergessen, dass sie von der Bevölkerung genau beobachtet werden.

Mit einem mahnenden Zitat des französischen Schriftstellers André Malraux entliess der Staatsrat die Aspiranten ins Berufsleben: «Wer denkt, dass Macht amüsant sei, verwechselt Macht mit Missbrauch.»

Würde, Menschenverstand und Professionalität

Pierre Nidegger, Kommandant der Kantonspolizei, hiess die Anwärter im Kreise der Polizei willkommen und verwies auf die drei wichtigsten Qualitäten, über die ein Beamter verfügen sollte: würdiges Verhalten, gesunder Menschenverstand sowie eine professionelle Berufsauffassung. Zusammen mit einem guten Teamgeist und Solidarität werden diese Fähigkeiten gute Polizisten aus den Aspiranten machen.

Domherr Nicolas Betticher redete den Anwesenden ins Gewissen, denn dieses mache schliesslich den Unterschied zwischen Mensch und Tier aus. Würde und Respekt gegenüber den Mitmenschen sei ebenso wichtig wie die Hilfe für die Schwachen und Armen. Für diese Werte sei auch die Polizei zuständig, was sie sehr gut erfülle, wie Betticher betonte.

Menschen sind keine Roboter

In unserer wissenschaftlich geprägten Welt gehe oft die Spiritualität vergessen. Dadurch, dass die Moral einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt, sei aber erwiesen, dass die Menschen keine Roboter sind, was man auch auf die neuen Polizeibeamten ausdehnen könne, führte der Domherr aus.

Einen speziellen Gruss für die Gäste der Feierlichkeiten gab es zum Abschluss auf dem Liebfrauenplatz von den Freiburger Grenadieren in ihren historischen Kostümen. Mit einem feierlichen Salutschuss haben sie die Beamten nach der offiziellen Vereidigung begrüsst.

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