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Malerei von der Idee befreit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Muntelier Der aus Sarajewo stammende Almir Sukovic bezeichnet sich selber als Anti-Konzeptkünstler. Er hat seine Malerei von allzu viel Idee befreit und stellt stattdessen die Ausführung in den Vordergrund. Seine Bildmotive, die er nicht wegen ihrer Einzigartigkeit abbildet, sind häufig Alltagsgegenstände wie Turnschuhe, Aschenbecher oder ein Gartenstuhl. Die Gestaltungsmittel und Bildinhalte reduziert Sukovic auf das Wesentliche: Er verzichtet auf Farbe und malt in weissem Acryl auf die unbehandelte Leinwand. Plastizität wird einzig durch die wiederholte Auftragung dünner Farbschichten erzielt.

Weg vom komplexen Inhalt

Sukovic schloss in seiner Heimat die Kunstakademie ab, ehe er Ende der Neunzigerjahre in die Schweiz kam. Er liess sich mit seiner Familie in Bern nieder und absolvierte an der Hochschule der Künste Nachdiplomstudien.

Damals war seine Kunst von Kriegserlebnissen aus der Heimat geprägt. In seinen Bildern thematisierte er Unterschiede und Konflikte zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen. Vor rund vier Jahren beendete er jedoch diese Schaffensphase abrupt: Er kam zum Schluss, dass sich die Malerei nicht eignet, um solch komplexe Inhalte zu vermitteln und wurde zum von der Minimal Art beeinflussten Anti-Konzeptkünstler.

La Cabane, Muntelier. Vernissage: Do., 2. April, 18 Uhr. Ausstellung bis zum 2. Mai, jeweils Sa. und So., 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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