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Mammut, Dinosaurier oder Drache

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Vertreter aus 99 Gemeinden konnte Verbandspräsident Dominique Butty am Samstag zur Generalversammlung des Freiburger Gemeindeverbands in der Mehrzweckhalle Attalens begrüssen – aber auch zahlreiche Ehrengäste. Grossratspräsident Bruno Boschung (CVP, Wünnewil) verglich in seiner Ansprache die verschiedenen aktuellen Gemeindefusionen und Fusionspläne im Kanton und nannte dabei Grossfreiburg einen «Mammut» und einen Greyerzbezirk mit nur einer Gemeinde einen «Dinosaurier», im Vergleich zu «Maultieren» wie Murten und Estavayer. Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) blieb in ihrer Replik bei der Tiermetaphorik und bezeichnete Grossfreiburg im Gegenzug als «Drachen», in Anspielung auf das Gottéron-Wappentier.

Ein weiteres heisses Eisen brachte der dritte Festredner aufs Tapet: Urs Schwaller, Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Post, Alt-Staatsrat und Alt-Ständerat. Er sprach über die Zukunft des Gelben Riesen im heutigen Marktumfeld. Wie es mit der Anzahl Poststellen im Kanton Freiburg nach 2020 aussieht, konnte er allerdings nicht sagen. Es gelte, die Situation zu beobachten. Für 2020 sei das Ziel der Post jedenfalls, rund 900 eigene Poststellen und rund 4200 weitere Zugangsstellen – sprich: Agenturen – zu haben.

Neuer Ausbildungsgang

Verbandspräsident Dominique Butty führte in seiner gewohnt humorvollen Art durch den statutarischen Teil. «Die Stimmenzähler können ihr heutiges Amt ja in ihrem Lebenslauf aufführen», witzelte er etwa. Oder: «Die Generalversammlung 2018 wird am 3. November in Bulle stattfinden. Ist jemand neidisch und würde sich ebenfalls bewerben?» In seinem Jahresbericht thematisierte Butty unter anderem die Aufgabenentflechtung zwischen Kanton und Gemeinden, die Unternehmenssteuerreform III, das E-Government sowie die Aus- und Weiterbildung von Gemeinderäten und Gemeindeangestellten. «Im kommenden Sommer werden nach zehnjähriger Vorarbeit erstmals Diplome für Fachleute öffentliche Verwaltung vergeben», so Butty.

Die Verbandsrechnung und das Budget gaben zu keinerlei Diskussionen Anlass. Die Rechnung schliesst bei Ausgaben von rund 320 000 Franken mit einem Gewinn von 1100 Franken. Das Budget prognostiziert bei Ausgaben von rund 290 000 Franken ein Ausgabenüberschuss von 24 000 Franken.

Vorstandsmitglied Pascal Florio informierte ausserdem über den aktuellen Stand der Dinge beim Mobilitätsprojekt «Frimobility». «Hier hat Freiburg eine echte Vorreiterrolle», bemerkte Butty dazu.

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