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«Man kennt sich und hilft einander»

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 Vor fünf Jahren, im August 2007, wurden die Seniorenwohnungen Montessalet in Murten eröffnet. «Damals waren wir noch nicht voll ausgelastet, aber schon im zweiten Jahr waren alle 17 Wohnungen besetzt», sagt Fritz Schönholzer. Die Mundpropaganda habe schnell gewirkt.

Gelebte Gemeinschaft

Schönholzer, der als Kontaktperson vor Ort ein offenes Ohr für grössere und kleinere Anliegen der Senioren hat, ist aber nicht nur mit der Auslastung der auf privater Basis von der Oberbottiger Familie Zimmermann betriebenen Wohnungen glücklich. Auch die Zufriedenheit der Bewohner bedeutet ihm viel. Diese würden die für alle zugänglichen Räume wie den Turn- oder den Aufenthaltsraum oder die Gemeinschaftsküche schätzen und rege nutzen, um «Gemeinschaft zu leben». So habe sich beispielsweise eine Person ohne Angehörige ein neues Sozialnetz aufbauen können. «Als sie sich für eine Behandlung ins Spital begeben musste, wurde sie täglich von ihren Nachbarn besucht», erinnert sich Fritz Schönholzer. Auch im Alltag sei das Gemeinschaftsgefühl spürbar. «Man kennt sich und hilft sich nach dem Motto ‹Dienen am Nächsten›.» Jemand kümmere sich etwa um das hausintern geregelte Recycling, während ein anderer Bewohner als Abwart amte. Diese Aufgaben würden als sinnstiftend erlebt.

Engagierte Freiwillige

Was die Senioren nicht selber erledigen können, wird zum einen von Freiwilligen geleistet. Diese betreuen etwa den Mittagstisch oder die einmal pro Woche geöffnete Cafeteria. Zum andern liefern der Mahlzeitendienst, der Verein für Hilfsdienste sowie die Spitex externe Hilfe. Neben Fritz Schönholzer mit seinem Zehn-Prozent-Pensum ist noch eine Putzfrau bei Montessalet angestellt. «Die zahlreichen Freiwilligen machen es möglich, die Institution ausschliesslich über die Mietkosten zu finanzieren», sagt Schönholzer.

Spät ins Pflegeheim

Er hält das Modell des begleiteten Wohnens, welches Betagten ein selbstständiges Leben ermöglichen soll, für zukunftsträchtig: «Je später jemand ins Pflegeheim muss, desto niedriger sind die Kosten für die Allgemeinheit.» Auch Markus Ith vom Gesundheitsnetz See erklärt auf Anfrage, dass er privaten Wohnangeboten für Senioren positiv gegenüberstehe. Die Nachfrage nach Seniorenwohnungen werde künftig weiter zunehmen.

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