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«Man muss Ende Saison abrechnen»

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In der Nacht auf Sonntag hat es bis in hohe Lagen geregnet. «Es ist fast nur noch die beschneite blaue Riggisalp-Piste übrig geblieben», beschreibt Erich Brülhart, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen Schwarzsee AG, die Situation in Schwarzsee. Er bedauert, dass die Skistation gestern deshalb schliessen musste. Erst am Montag, den 29. Dezember, war in Schwarzsee wie in den meisten Freiburger Skistationen der erste Betriebstag. Eigentlich wäre die Eröffnung für den 6. Dezember vorgesehen gewesen. Bis zum 3. Januar war das Skigebiet dann jeden Tag gut besucht. Erich Brülhart zeigt sich zufrieden. «Wir hatten in dieser Woche eine hohe Frequentierung.» Am 2. Januar waren es rund 2300 Skifahrer, an den anderen Tagen im Schnitt um die 2000. «Wäre der Kaiseregg-Lift offen gewesen, hätten wir rund 1000 Gäste mehr gezählt», so Brülhart. Wegen Schneemangels konnten diese Pisten aber nicht geöffnet werden.

Nachholen sehr erwünscht

Erich Brülhart bedauert, dass das Weihnachtsgeschäft ausblieb, da in der Ferienzeit die besten Umsätze generiert werden. So prekär war die Situation zu dieser Zeit schon lange nicht mehr–zuletzt 2006/07. Dennoch will er den Winter nicht abschreiben. «Man muss Ende Saison abrechnen. Erst dann können wir sagen, wie sich der Verlust des Weihnachtsgeschäfts auswirkt. Vielleicht kompensieren die Gäste ihr Schneemanko ja noch.» Den Sommer 2014 beispielsweise hätten viele Wanderer auch im Herbst nachgeholt. Diese Hoffnung hat auch Thomas Buchs, Betriebsleiter der Jaun Gastlosen Bergbahnen AG. «Denn wir fangen wieder praktisch bei null an», beschreibt er den Pistenzustand. Auch Buchs ist froh darü- ber, dass der Schnee vor dem Jahreswechsel wenigstens die zweite Ferienwoche gerettet hat. «Das war auch für die vielen Feriengäste wichtig», sagt er. Die Schlittelpiste habe sich in Jaun besonders gut bewährt. «Es kamen vergangene Woche sicher an die 1000 Schlittler.»

Während einige Pisten am Moléson bereits am 28. Dezember offen waren, begann die Skisaison auch in Charmey am 29. Dezember. Da lediglich rund 40 Zentimeter Schnee lagen, waren aber lange nicht alle Pisten offen, sagt Guy Morier, Direktor und technischer Leiter der Bergbahnen. Er geht nicht davon aus, dass die Bahnen den Umsatz, der über Weihnachten ausblieb, wieder einholen können. Auch wenn Ende März nochmals viel Schnee fallen sollte; dann hätten die Leute andere Interessen, so Morier.

 Pech hatten jene Skifahrer, die am 30. Dezember an der Bahn des Skigebiets La Berra anstanden. Denn die Bahn stand an jenem Morgen wegen eines technischen Defekts still, wie der neue Betriebsleiter Didier Kilchoer gegenüber den FN bestätigt. Am Nachmittag konnte sie dann wieder in Betrieb genommen werden. Die betroffenen Gäste erhielten ihr Geld zurück oder konnten zu reduzierten Preisen weiterfahren, sagt Kilchoer. Er sowie alle anderen Bahn-Verantwortlichen hoffen nun, dass sich der Winter so rasch wie möglich zurückmeldet. «Damit die Wintersportler nachholen können, was sie an Weihnachten verpasst haben.»

Jugendskilager: Grünprogramm für die Kleinen

B ereits zum 47. Mal fand während der Weihnachtsferien das Ju gendskilager Schwarzsee statt. Diesmal war im Lager der 65 Dritt- bis Siebtklässler vom 20. bis 24. Dezember aber nichts mit Skifahren. So mussten die Kinder ihre Skiausrüstung gar nicht erst mitnehmen, sagt Lagerleiterin Anne-Sophie Perler auf Anfrage. Stattdessen standen ein Besuch des Hallenbads Levant in Freiburg, Schlittschuhlaufen, ein Geländespiel oder Turnen in der Turnhalle der Kaserne Schwarzsee auf dem Programm. Es sei trotzdem schön, für die 18 Leiter aber viel anstrengender gewesen als das Skiprogramm, sagt Anne-Sophie Perler. Das zweite Lager der Jugendlichen fand dann vom 26. bis 31. Dezember statt. An zwei Tagen, dem 29. und dem 30. Dezember, konnten die Jugendlichen die Pisten voll auskos- ten und am Montag sogar Nachtskifahren. ak

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