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Manege frei für den Zirkus Knie

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Donnerstag, 9  Uhr im Poyapark. Das Haupt- und ein Cateringzelt stehen bereits. Rundherum sind die Tierzelte stationiert, der Souvenirwagen ist auch schon am richtigen Ort. Der Zirkus nimmt langsam Form an. Rund 100 Arbeiter, vorwiegend aus Marokko und Polen, schuften dafür, dass ab heute das Herz jedes Kindes höher schlägt, wenn Tier- und Popcorngeruch in der Luft liegt.

Zehn Stunden früher, 180  Kilometer südöstlich von Freiburg in Brig, erlosch am Mittwochabend das letzte Licht der Abendvorführung. Über Nacht wurden per Bahn, mit Wohn- oder Lastwagen alle Materialien, Mitarbeiter und Tiere nach Freiburg transportiert. Vom Hauptbahnhof bis ins St.  Leonhard fuhren Chauffeure mit Traktoren.

Um 6  Uhr in der Früh, als die Sonderzüge beim Güterbahnhof eintreffen, beginnen die Arbeiten auf dem Zirkusareal. Sechs bis sechseinhalb Stunden dauert der ganze Aufbau. «Die Chauffeure hatten heute kaum Schlaf, ich selber war etwa um 1  Uhr im Bett», sagt Franco Knie junior, technischer Direktor.

Bei den einzelnen Arbeitsschritten wird kaum ein Wort gesprochen. «Das Team ist eingespielt. Jeder weiss, was er zu tun hat», erklärt Franco Knie jr. Kein Wunder, bei 40 Spielorten im Jahr 2017 in der ganzen Schweiz.

Witzige Ziegennummer

Franco Knie jr. und seine Ehefrau Linna Knie-Sun stehen seit diesem Jahr wieder gemeinsam mit Sohn Chris in der Manege. Da man vor zwei Jahren die Elefanten wegen dem Entscheid, an einem Zuchtprogramm teilzunehmen, aus dem Programm genommen und im Kinderzoo in Rapperswil einquartiert hatte, haben die drei eine amüsante Nummer mit zwölf Ziegen eingeübt. «Die Ziegen sind sehr neugierig, intelligent und zuverlässig, manchmal ein wenig übermütig», sagt Franco Knie jr. lachend. «Von jeder Rasse sind zwei Tiere dabei, so ergibt sich eine quirlige Truppe aus grauen, schwarzen, weissen und gestreiften Ziegen.» Die neue Ziegennummer sei eigentlich Sohn Chris zu verdanken, der sich mit den gehörnten Schlaumeiern letztes Jahr angefreundet habe.

Nebst den Ziegen treten Artisten wie Michael Ferreri auf, der als Jongleur mehrere Weltrekorde hält, oder Jason Brügger an den Strapaten, Gewinner der TV-Show «Die Grössten Schweizer Talente 2016». Dazu kommen risikofreudige Rollschuh-Artisten, Spitzenakrobaten aus China und Entertainer César Dias, der für viele Lacher sorgen soll. Den roten Faden durch das zweieinhalbstündige, temporeiche Programm bildet dieses Jahr der Komiker Housch-ma-Housch.

Poyapark, Freiburg. Vorstellungen: Fr., 27. Okt., bis Mi., 1. Nov. Tickets sind vor Ort, bei Ticketcorner sowie an den Vorverkaufsstellen von Post, Manor, Coop City und SBB erhältlich.

Programm

«Wooow!» bietet für jeden Geschmack etwas

Das diesjährige Programm «Wooow!» finde beim Publikum grossen Anklang, erklärt Fredy Knie junior. Es sei ein junges, modernes Programm, ohne jedoch das Klassische zu vergessen. «Ein gutes Zirkusprogramm hat von allem etwas», sagt Fredy Knie jr., der mit 71  Jahren immer noch mit seinen Pferden auftritt. Nicht fehlen im Programm darf die Familie Knie mit ihrer Pferdenummer. «Wenn meine Grosskinder Ivan und Chanel auftreten, ist das mein persönliches Highlight», so Knie. Während Ivan eine der anspruchsvollsten Pferdenummern überhaupt zeigt, sorgt die sechsjährige Zirkusprinzessin Chanel für einen herzzerreissenden Auftritt mit einem weissen Pony.

«Nur Top-Artisten»

Wer alles auf der Tournee auftreten wird, entscheidet Fredy Knie jr. jeweils mit seiner Tochter Géraldine und der gesamten Familie. «Wir engagieren nur Top-Artisten», so Knie. Lobende Worte hat er für Balljongleur Michael Ferreri: «Er trainiert von morgens bis abends, um seine Weltrekorde nochmals zu toppen.» Knie selbst studiert mit seinen Pferden bereits während der Tournee ein neues Programm für das nächste Jahr ein. «Die Pferde müssen beschäftigt werden, das ist ganz wichtig.»

afb

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