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Mangel an Hausärzten

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«Wenn das Produkt ?Hausarzt? fehlt, muss die Produktion erhöht werden», meint Franz Engel, Präsident der Sensler Ärzte, auf die Bemerkung, dass es Leute gebe, die sich Sorge machen um die Zukunft der Versorgung mit Hausärzten im Sensebezirk. «Die Politiker müssen Massnahmen treffen, damit der Beruf des Hausarztes wieder attraktiver wird», hält er fest. Er ortet Handlungsbedarf sowohl beim Medizinstudium wie auch beim Verdienst der Hausärzte.«Die Jungen sind heute vom Medizinstudium noch genauso begeistert, wie wir es waren. Man macht es ihnen aber schwer», führt er aus und weist auf die Eignungstests hin – eine Art Numerus Clausus – und auf die Tatsache, dass im ersten und zweiten Prope bis zu 50 Prozent der Studierenden durchfallen. Der Anteil der Frauen im Medizinstudium ist höher als früher. Frauen eröffnen aber seltener eine Hausarztpraxis als Männer.Zurzeit werden die offenen Stellen mit Ärzten aus dem Ausland – vor allem aus Deutschland – besetzt. «Es ist für den Staat offensichtlich günstiger, ausgebildete Ärzte aus dem Ausland zu holen, als selbst Ärzte auszubilden», stellt Franz Engel fest. Aber ausländische Ärzte sind weniger bereit, eine Hausarztpraxis zu eröffnen.Einen Grund für den Rückgang der Hausarztpraxen sieht Franz Engel ebenfalls in der Tatsache, dass der Verdienst der Hausärzte in den letzten Jahren zurückging und ihr Image gelitten hat. «Der Arzt wird mehr und mehr zu einem Gebrauchsartikel», glaubt er feststellen zu können. Und einen Indikator für die Abnahme des Verdienstes sieht er in der Tatsache, dass ein Arzt heute schwieriger einen Kredit für die Eröffnung einer Praxis erhält. ja

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