Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Manna aus Cormanon-Ost

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Manna aus Cormanon-Ost

Villars-sur-Glâne: Mehreinnahmen dank neuer Überbauung

Die Gemeinde Villars-sur-Glâne rechnet in ihrem Budget 2005 mit einem Einnahmenüberschuss von 340 245 Franken. Der Generalrat hat den Voranschlag am Dienstagabend einstimmig angenommen.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Als «gut, aber nicht überwältigend» bezeichnete der zuständige Gemeinderat Damien Piller das Budget, das dem Generalrat am Dienstag vorgelegt wurde. Es rechnet mit Ausgaben von 53,61 Millionen Franken und Einnahmen von 53,95 Millionen Franken.

Das ausgewogene Budget verdankt die Gemeinde in erster Linie den zusätzlichen Steuereinnahmen, die aus Cormanon-Ost erwartet werden: Die natürlichen Personen sollen im kommenden Jahr gemäss Voranschlag 24,5 Millionen Franken an die Gemeinde abliefern; das ist ein Anstieg um etwa 20 Prozent gegenüber dem Budget 2004 und der Rechnung 2003. Dafür habe man bei den juristischen Personen bewusst vorsichtig kalkuliert, sagte Damien Piller: Hier rechnet man für 2005 noch mit 10,4 Millionen Franken.

Gebundene Ausgaben nehmen zu

Die vorgesehenen Ausgaben der Gemeinde Villars-sur-Glâne sind für 2005 gegenüber dem Budget 2004 um 5,4 Prozent gestiegen. Hauptgrund hierfür ist die Zunahme der gebundenen Ausgaben.

Jean-Daniel Savoy (CVP) betonte im Namen der Finanzkommission, dass das ausgeglichene Budget davon abhänge, ob man die zusätzlichen Steuereinnahmen aus Cormanon-Ost richtig eingeschätzt habe. Die Gemeinde erhalte nun endlich etwas zurück aus einem Quartier, in das sie in letzter Zeit sehr viel investiert habe. Weiter begrüsste die Kommission die zurückhaltende Budgetierung bei den Steuern der juristischen Personen. Der Generalrat folgte dem Antrag der Finanzkommission und hiess den Voranschlag 2005 einstimmig gut.

Gottéron-Village kommt noch vor

Ohne Gegenstimme und mit einer einzigen Enthaltung sagte das Gemeindeparlament ebenfalls Ja zum Investitionsbudget 2005. Es beläuft sich auf 20,2 Millionen Franken und rechnet mit einem Ausgabenüberschuss von 7,3 Millionen Franken. Die CVP-Fraktion gab in ihrer Stellungnahme zu bedenken, dass das Budget immer noch 3,2 Millionen Franken ausweise, die dereinst von den Promotoren von Gottéron-Village überwiesen werden sollen – obwohl es doch kein Geheimnis sei, dass dieses Projekt vielleicht gar nie realisiert werde.

Pascale de Raemy (FDP/Liberale) beanstandete, dass im Budget der Betrag von zwei Millionen Franken fehle, mit dem die Gemeinde das Gebäude des Alters- und Pflegeheims Les Martinets übernehmen will. Die Gemeinde ist bereits Eigentümerin des Grundstücks und will das Gebäude künftig an die Stiftung Les Martinets vermieten. Über das Geschäft stimmt der Generalrat im kommenden Februar ab.

Ohne Gegenstimme, aber mit 17 Enthaltungen genehmigten die Räte die Konvention mit der Stiftung des Saanebezirks für Hilfe und Pflege zu Hause (Fondation pour l’aide et les soins à domicile du district de la Sarine). Der Beitritt war in der Folge der Neuorganisation der spitalexternen Krankenpflege und der Familienhilfe im Kanton nötig geworden. Einige Generalräte bemängelten die fehlenden Mitsprache-Möglichkeiten.

Einstimmig sprach sich der Generalrat für die neuen Dreijahresverträge aus, die die Gemeinde künftig mit den Kinderkrippen (Les Dauphins und Arc-en-Ciel) und Spielgruppen (Scou-Bi-Doux, La Clairière, Les Blés d’Or und Coffret magique) abschliessen will. Auf diese Weise sollen die Gemeindebeiträge auf längere Sicht geregelt werden als bisher. Dies ermögliche auch eine bessere Kostenkontrolle, sagte die zuständige Ge-
meinderätin Erika Schnyder.

Gegen Abfall-Betrüger

Weiter sagte der Generalrat einstimmig Ja zu einer Änderung des Abfallreglements: Die bisherigen Vignetten werden durch offizielle, orangefarbene Abfallsäcke ersetzt, um den durch gefälschte Vignetten entstandenen Einnahmenausfall zu vermeiden.

Das Bürgerrecht der Gemeinde erhielten ein Mazedonier und seine beiden Kinder, eine Frau mit zwei Kindern und ein Mann aus Serbien und Montenegro sowie ein russisches Ehepaar.
Freizeitzentrum
und Tagesstätte

Der Generalrat von Villars-sur-Glâne hat am Dienstag einstimmig einen Kredit von 878 000 Franken für die Errichtung eines Freizeitzentrums und einer Tagesstätte für Schulkinder in Villars-Vert gutgeheissen. Das neue Zentrum soll zwischen Februar und Juli 2005 auf dem als Borghini-Platz bekannten gemeindeeigenen Gelände mitten im Quartier entstehen. Die ausserschulische Betreuung gibt es in Villars-Vert seit 1989, das Freizeitzentrum seit 1996. Beide hatten schon länger mit Raumproblemen zu kämpfen und mussten sich mit verschiedenen Übergangslösungen zufrieden geben. cs

Mehr zum Thema