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Marc Guisolans Warten hat eine Ende

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Vier Jahre hat der Freiburger Marc Guisolan auf seinen zweiten Kranzfestsieg warten müssen, am Sonntag hat es endlich geklappt. Dank einem Sieg im Schlussgang gegen Mickaël Matthey gewann der 27-Jährige nach dem Freiburger Kantonalfest 2014 nun das Genfer Kantonale. Den Festsieg musste sich Guisolan allerdings mit dem punktgleichen Waadtländer Matthey teilen.

Guisolan im Zusatzgang

In verletzungsbedingter Abwesenheit von Benjamin Gapany und Michel Dousse war Matthey lange Zeit der überlegene Schwinger auf dem Platz. Nach vier Platt-Siegen und einem Sieg gegen Samuel Dind stand der 27-Jährige nicht nur überlegen als Schlussgangteilnehmer fest, sondern auch vorzeitig zumindest als Co-Sieger des Genfer Kantonalen.

Wie immer wenn ein Schwinger nach fünf Gängen 1.50 Punkte oder mehr in Führung liegt, bestritt auch in Anières der Rest des Feldes den sechsten Gang unter sich. Als punkt­höchster Schwinger qualifiziert sich schliesslich Guisolan für den Schlussgang und schwang diesen als Zusatzgang. Anders als im zweiten Gang, als er gegen den unwiderstehlichen Matthey noch verloren hatte, behielt der diesmal das bessere Ende für sich. Nach 7:20 Minuten wuchtete Guisolan seinen Gegner mit Kurz ins Sägemehl und brachte ihn mit Nachdrücken entscheidend auf den Rücken. Damit holte sich Guisolan im Zusatzgang einen zusätzlichen Viertelpunkt, wodurch er punktemässig zu Matthey aufschliessen konnte.

Matthey blieb zwar der alleinige Triumph verwehrt; er konnte sich dennoch über seinen vierten Kranzfestsieg freuen. 2013 und 2014 hatte der 27-Jährige das Waadtländer Kantonale gewonnen, 2013 war er beim Neuenburger siegreich gewesen.

Befreiungsschlag für Moser

Hinter den beiden Siegern und dem zweitplatzierten Pascal Piemontesi (Eclépens) klassierten sich mit Johann Borcard (Villars-sous-Mont) und Steven Moser (Brünisried) zwei weitere Freiburger auf dem geteilten dritten Rang.

Für Borcard – beim Unspunnenfest 2017 der beste Freiburger – war der Kranzgewinn die Bestätigung seiner guten Form. Bereits letzte Woche hatte der Greyerzer beim Schwyzer Kantonalschwingfest das begehrte Eichenlaub gewonnen.

Für Moser stellte der dritte Rang beim Genfer Kantonalen indes so etwas wie ein Befreiungsschlag dar. Der 22-jährige Sensler, der wegen der Rekrutenschule erst ab Dezember so richtig mit der Saisonvorbereitung starten konnte, kam bisher noch nicht wie erhofft auf Touren. Rang 9 beim Regionalfest in Ried Mitte März stellte für den ambitionierten Schwinger eine Enttäuschung dar. Auch am Sonntag bekundete Moser anfangs etwas Mühe und hatte nach drei Gängen bereits zwei Gestellte gegen Victor Cardinaux und Stéphane Haenni auf seinem Notenblatt stehen. Danach konnte er sich allerdings steigern und mit drei 10-Punkte-Siegen seinen 18. Kranz gewinnen.

Kramers Fehlstart

Wie Moser erwischte auch Lario Kramer in Anières keinen guten Start. Der 19-jährige Galmizer, der bei den beiden Regionalschwingfesten in Ried und Payerne stark geschwungen und den Schlussgang erreichte hatte, verlor beim Auftakt überraschend gegen Ivan Mollet (Ollon). Kramer – er absolviert zurzeit die Rekrutenschule – erholte sich aber gut von seinem frühen Dämpfer, verlor nur noch gegen den späteren Festsieger Matthey und kämpfte sich zu seinem neunten Kranzgewinn.

Einen Kranz gab es am Sonntag auch für Carlo Buchs (Im Fang/2. Kranz), Florian Minder (Heitenried/3.), Augustin Brodard (La Roche/11.) und Alexandre Loup (Montmagny/2.). Mit acht Kranzgewinnen waren die Freiburger am Genfer Kantonalen die erfolgreichsten Schwinger. Sechs Kränze wanderten ins Waadtland, die übrigen Südwestschweizer gingen leer aus.

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