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Marco Schneuwly wechselt nach Thun

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Autor: Michel Spicher

Schon vor der Saison stand Marco Schneuwly vor einem Wechsel zum FC Thun. Weil er unter seinem damaligen Trainer Vladimir Petkovic kaum spielen durfte, liebäugelte der Wünnewiler mit einem Wechsel ins Berner Oberland. Die Verhandlungen zwischen YB und Thun waren weit fortgeschritten, als Petkovic bei den Gelb-Schwarzen entlassen wurde und sich sein Nachfolger Christian Gross für einen Verbleib des bulligen Stürmers starkmachte. Also legte Marco Schneuwly seine Wechselabsichten auf Eis und unterschrieb in der Hauptstadt für eine weitere Saison.

Naheliegender Wechsel

Die lief auch gut an für Marco Schneuwly. Er kam regelmässig zum Einsatz und erzielte auch fünf Tore für die Berner, drei davon im Schweizer Cup gegen den FC Domdidier. Doch je länger die Super-League-Saison dauerte, desto öfter musste der U17-Europameister von 2002 zuschauen. Christian Gross setzte im Sturm auf Nassim Ben Khalifa und den sambischen Nationalspieler Emmanuel Mayuka. Schneuwly kam deshalb nur auf 298 Minuten Spielzeit in der höchsten Liga. «Meine Situation bei YB wurde immer unbefriedigender, weshalb ich die Club-Verantwortlichen um einen Wechsel gebeten habe», begründet Marco Schneuwly seinen Schritt. «Und da sich der FC Thun schon im Sommer und auch während der Vorrunde sehr um mich bemüht hatte, war es naheliegend, wieder mit diesem Club Verhandlungen aufzunehmen.»

Bedauert Marco Schneuwly heute, dass er seinen Wechsel zum FC Thun nicht bereits im Sommer vollzogen hat? «Überhaupt nicht», sagt der Wünnewiler gegenüber den FN. «Im Gegenteil. Wenn ich nicht bei YB geblieben wäre, hätte ich mich immer gefragt, wie es wohl unter Christian Gross herausgekommen wäre. Man bekommt schliesslich nicht oft die Möglichkeit, unter einem so erfolgreichen Trainer spielen zu können.»

Wiedersehen mit Bruder Christian

Bei Thun unterschrieb Schneuwly, der seit 2002 mit zwei Ausnahmen (Kriens, Sitten) stets für YB gespielt hat, einen Vertrag bis im Sommer 2014. Im Berner Oberland trifft der Stürmer auf seinen jüngeren Bruder Christian, der seine Profikarriere ebenfalls bei YB begonnen hat und im Sommer vom Stadtclub an den Kantonsrivalen ausgeliehen wurde. Mit vier Treffern war der bald 24-jährige Freiburger in der Hinrunde gemeinsam mit Mauro Lustrinelli und dem zu Basel gezogenen Stephan Andrist bester Thuner Torschütze. «Dass es Christian bisher so gut lief, freut mich riesig. Und gibt mir Mut», sagt Marco Schneuwly. «Ich habe viel mit ihm diskutiert, und er hat mir bestätigt, dass ich als Typ gut in die Mannschaft passen würde.»

Starke Konkurrenz

Obwohl der FC Thun in den letzten Spielen der Super League einige Probleme beim Toreschiessen bekundete, ist der Verein in der Offensive prominent besetzt. Mit Mauro Lustrinelli, Milaim Rama, Dario Lezcano und dem neu engagierten Brasilianer Fabiano Vieira Soares wird Marco Schneuwly um einen Stammplatz wetteifern müssen. «Die Konkurrenz ist stark. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich mich durchsetzen werde», so der Wünnewiler.

Letzten Donnerstag war Marco Schneuwly mit den Berner Young Boys ins zehntägige Trainingscamp nach Malaga (Sp) eingerückt. Am Sonntag hat er in einem Testspiel gegen den ukrainischen Spitzenverein Dynamo Kiew seinen letzten Auftritt für die Gelb-Schwarzen gehabt. Gestern verabschiedete sich der Stürmer von seinen alten Teamkollegen und flog zurück in die Schweiz, wo er heute im Berner Oberland das Training aufnehmen wird.

Sah bei den Berner Young Boys keine Zukunft mehr: der Wünnewiler Marco Schneuwly.Bild Keystone

«Ich hätte mich immer gefragt, wie es wohl unter Christian Gross herausgekommen wäre.»

Autor: Marco Schneuwly

Autor: Fussballprofi

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