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Marco Schneuwly zum FC Aarau

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Marco Schneuwly hat vor knapp zwei Wochen angekündigt, dass er den FC Sion trotz weiterlaufendem Vertrag verlassen möchte. Der 33-Jährige wollte sich nicht mit der Jokerrolle zufriedengeben und strebte deshalb einen Wechsel zu einem anderen Verein an. Gestern nun gab der Wünnewiler bekannt, dass er für zwei Saisons beim FC Aarau in der Challenge League unterschrieben habe. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung, und ich hoffe, dem FC Aarau mit meiner Erfahrung helfen zu können», kommentierte Marco Schneuwly seinen Wechsel gegenüber den FN.

«Das Gesamtpaket stimmt»

Der Wünnewiler hatte im Spätherbst seiner Karriere mit einem Wechsel ins Ausland geliebäugelt, nun bleibt er doch in der Schweiz. «Aarau hatte mich schon vor einigen Tagen kontaktiert und mir ein Angebot gemacht», so Schneuwly. «Der Verein hat mir bis Ende Monat Bedenkzeit zugestanden, weil ich noch einige andere Sachen am Laufen hatte und die erst abwarten wollte. Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, mich zu entscheiden, damit beide Seiten ihre Planung für die nächste Saison vorantreiben können. Und da zum jetzigen Zeitpunkt das Gesamtpaket beim FC Aarau am interessantesten ist, habe ich es angenommen.»

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, das gilt auch für Marco Schneuwly. «Für Aarau hat unter anderem gesprochen, dass es geografisch nahe von meinem Wohnort liegt», sagt der Freiburger, der mit seiner Familie im Solothurnischen wohnt. «Für mich war es nie eine Bedingung, im Ausland oder in der Super League zu spielen. Entscheidend war das Gesamtpaket, und das stimmt in Aarau.» Dazu gehört auch, dass Marco Schneuwly den Aargauer Sportchef Sandro Burki sehr gut kennt – die beiden wurden unter anderem 2002 mit der Schweizer U17 Europameister.

Schneuwlys Rekordjagd

Angefangen hat Schneuwly seine Karriere einst bei den Junioren des FC Wünnewil, bevor er via FC Freiburg in den Nachwuchs der Young Boys wechselte. Im November 2004 gab er mit den Bernern sein Debüt in der Super League. Es folgten Leihwechsel zum FC Sion und Kriens in die Challenge League, ehe er in der Saison 2008/09 bei YB richtig Fuss fassen konnte. 2012 ging Schneuwly zum FC Thun, 2014 zog es ihn nach Luzern, wo er in drei Saisons 47  Tore erzielte und zum treffsichersten Schweizer Stürmer der Super League wurde. Im Sommer 2017 wechselte der Freiburger als grosser Hoffnungsträger zum FC Sion. Im Wallis wurde er seiner Reputation als zuverlässiger Skorer allerdings nicht ganz gerecht: In 32 Spielen gelangen ihm nur sieben Tore. Im Abstiegskampf im Frühjahr kam der Freiburger unter Trainer Maurizio Jacobacci kaum noch zum Zug. Er verlor seinen Stammplatz und stand in den letzten beiden Saisonspielen nicht mehr im Aufgebot.

Dass der FC Aarau die Verpflichtung seines neuen Stürmers auf seiner Homepage dennoch als «Transfer-Coup» betitelte, liegt nicht zuletzt an Schneuwlys unbestrittener Torgefährlichkeit. In 334 Spielen hat er in der höchsten Liga bisher 103 Tore erzielt, einzig Marco Streller (111) hat noch öfter getroffen. Da Marco Schneuwly nun in der Challenge League aufläuft, wird er Strellers Rekord nicht mehr brechen können. Oder? «Ich habe einen Vertrag für zwei Jahre. Nächste Saison erziele ich meine Tore mit Aarau ja vielleicht in der Super League», sagt der 33-Jährige mit einem Schmunzeln. Mit dem Transfer von Schneuwly unterstreichen die Aarauer jedenfalls ihre Ambitionen, nach dem Abstieg 2015 wieder zur Beletage gehören zu wollen.

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