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Marie Garnier freigesprochen: Ein abgeschlossener Fall?

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Mit grosser Freude habe ich das Editorial von Serge Gumy über den «Fall Garnier» in der Zeitung «La Liberté» gelesen. Auch wenn der Fall nun juristisch tatsächlich abgeschlossen ist, stellt sich doch die Frage nach der menschlichen Dimension.

Marie Garnier, die ohne wirkliche Unterstützung ihrer Kollegen zum Rücktritt gedrängt wurde, sieht das Kapitel für sich selbst als beendet an. Aber was ist mit den Wählerinnen und Wählern, die mit ansehen mussten, wie eine demokratisch gewählte Politikerin Opfer einer politisch-medialen Schlammschlacht wurde? Wie viel Vertrauen können sie Politikern, die eine von ihnen in dieser Weise behandeln, noch entgegenbringen?

Hätte die Journalistin der FN ihre Quellen auch für einen Mann einer der grossen Parteien verraten? Als Bürgerin träume ich von Vertreterinnen und Vertretern, die auf die Probleme der Normalsterblichen hören und sich dafür einsetzen, diese zu lösen, statt ihre persönlichen Ambitionen voranzubringen und ihr Ego zu pushen.

2021 werden wir die Gelegenheit haben, ein neues Parlament zu wählen, lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Politikerinnen und Politiker gewählt werden, die den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellen und die fähig sind, das Niveau der Debatte ein bisschen höher anzusetzen, statt im Scharmützel der Parteien stecken zu bleiben.

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