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+ Marie-Louise Krattinger-Tinguely, Rechthalten

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Marie-Louise Krattinger-Tinguely wurde als ältestes Kind von Marie und Severin Tinguely am 21. Juni 1937 geboren. Zusammen mit ihren drei Geschwistern hat sie eine schöne und glückliche Kindheit erlebt.

Die Primarschule besuchte sie in Rechthalten. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte sie die Kochschule in Freiburg. An die Zeit als Kindermädchen in Basel bei der Familie Hängi erinnerte sie sich gerne zurück. Sie wusste viele kleine Anekdoten über diese Zeit zu erzählen. Nach glücklichen Monaten in Basel führte es Marlyse, wie sie von allen genannt wurde, ins Welschland, wo sie die französische Sprache erlernte. Wir staunten immer, wie gut sie diese Sprache beherrschte. Danach hat sie bis zu ihrer Heirat in der elterlichen Wirtschaft serviert und auf dem Hof gearbeitet.

Am 26. Mai 1958 hat sie schliesslich ihre grosse Liebe Otto Krattinger geheiratet und zog mit ihm nach Brünisried. Aus dieser glücklichen Ehe entsprossen fünf Mädchen, ihr «Fünf-Mädelhaus». Sie liebte ihre Mädchen über alles und hatte immer ein offenes Ohr für ihre Ängste und Sorgen. Nach acht Jahren Aufenthalt in einer Zweizimmer-Wohnung mit vier Kindern erbauten sie ihr erstes Eigenheim in Rechthalten.

Leider musste sie nach zehn Monaten ihr Haus schon wieder verlassen, da ihr Mann aus beruflichen Gründen nach Plaffeien umziehen musste. Hier lebte sie schliesslich 30 Jahre lang. In Plaffeien hat sie sich immer sehr wohl gefühlt und hat sehr viele Freunde gefunden. Trotzdem zog es sie zurück nach Rechthalten. 1995 durfte sie ihr neues Heim beziehen. Hier hat sie mit ihrem geliebten Mann ein kleines Paradies geschaffen. In dieser Zeit durfte sie die Geburt und das Aufwachsen ihrer acht Enkelkinder miterleben, die sie sehr liebte und verwöhnte. Alle ihre Enkelkinder haben ihre Mama, wie sie liebevoll von ihnen genannt wurde, vergöttert. Auf ihre Schwiegersöhne war sie sehr stolz. Es waren ihre Söhne, die sie nie gehabt hatte.

Marie-Louise Krattinger liebte ihre Blumen und ihren Garten. Sie war immer bereit für einen Jass und pflegte das Gespräch mit ihren Freunden. Geselliges Zusammensein mit ihrer ganzen Familie war ihr sehr wichtig. Sie hatte sich für die Zukunft noch so vieles vorgenommen. Leider wurde sie Anfang Jahr von einer schlimmen Krankheit heimgesucht. Nach einer hoffnungsvollen Zeit wurde sie am 21. Juli 2010 von ihrem Leiden erlöst. Eing.

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