Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Marie-Luce sputete sich vor Andrea

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Cross von Belfaux: Auftakt zum Freiburger Cup und Schweizer Uni-Meisterschaft

Innert Wochenfrist habenzwei Schweizer Hochschul-Meisterschaften im Rahmen einer Freiburger Sport-Veranstaltung stattgefunden – voriges Wochenende der Langlauf im Fang, dieses Wochenende der Crosslauf in Belfaux. Dazu Roger Roth von der Uni Freiburg als Meisterschafts-Verantwortlicher: «Bisher haben wir die Meisterschaften immer selber ausgerichtet, sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Bei dieser Ambiance und der grossen Teilnehmerschaft hier in Belfaux ist die Meisterschaft für die Studenten ein ganz anderes Erlebnis.»

Die Anhöhe fiel diesmal am Belfaux-Cross weg. Dennoch hatten die LäuferInnen mit dem tiefen, morastigen Boden und dem scharfen Gegenwind genug zu kämpfen. Marie-Luce Romanens gab im Frauen-Rennen gleich auf den ersten Metern den Tarif an: Nach der ersten von 3 Runden lag sie 5 Sekunden vor der Düdingerin Andrea Hayoz. Die restlichen Läuferinnen lagen schon deutlicher zurück. Wer dachte, dass Romanens nun den Vorsprung noch erhöhen würde, sah sich getäuscht. Andrea Hayoz gelang ein äusserst starkes Rennen und musste sich am Ende nur um 13 Sekunden geschlagen geben. Da konnte auch die stärker eingestufte Laurence Vienne nichts ausrichten. Für Romanens ist dies nach 1998 und 1997 der dritte Uni-Titel im Cross. «Zu Beginn fühlte ich mich gut, aber dann waren die Beine plötzlich leer», erläuterte sie. «Es lief mir nicht wie gewollt. Normalerweise sollte ich den Anfangsrhythmus halten können.» Romanens wird sich an den Cross-SM ins rechte Licht rücken können. Die Kantonal-Meisterschaft bestreitet sie nicht, weil sie da gerade von einem Trainingslager in Lanzarote zurückkehrt.
Andrea Hayoz war von ihrem Lauf selber etwas überrascht. «Ich wollte zu Beginn nicht forcieren, damit Laurence und ich nicht allein gegen den Wind laufen mussten. Aber dann kam Laurence nicht mehr mit.» Zu ihrem Formstand meinte Hayoz: «Ich habe nicht weniger und nicht mehr trainiert als im Vorjahr, doch ich bin gut drauf. Dennoch hat dieser Parcours viel Substanz gekostet.» Für die Düdingerin war es der dritte Cross der Saison; nun wird sie noch an den Freiburger (Marly) und den Schweizer Meisterschaften starten.

Keine Gegner für Thomas Suter

Der angehende Sekundarlehrer Thomas Suter (Uni Bern) und Jus-Doktorand Kaspar Sollberger (Uni Freiburg) prägten das Rennen der Männer; nach zwei Runden lagen sie alleine voraus; nach 3 Runden hatte Suter, 8. der Uni-WM 1998, eine 10-Sekunden-Lücke geschaffen. Danach war ihm der dritte Uni-Titel nach 1998 und 1997 nicht mehr zu nehmen. Sollberger seinerseits stammt aus Biberist, wohnt aber seit fünf Jahren in Villars-sur-Glâne und trainiert ab und zu auch mit den Bersets.

Es war Nicolas Berset (CABelfaux), der als Gesamtsechster bester Freiburger wurde: «Dieser Parcours ist nichts für mich. Ich bin ein Roller, und das war hier nicht möglich.» Er hielt Olivier Glannaz (Farvagny) und Claude Nicolet (Farvagny) auf Distanz. Glannaz bedauerte, dass er am Start nicht mehr riskiert hatte, um mit der Spitzengruppe mitzugehen; danach war das Rennen gelaufen. Nicolet andererseits lief es überhaupt nicht: «Null, schon wie im Vorjahr hier in Belfaux», meinte er.

Michel Brüggers Solo-Lauf

Michel Brügger (LATSense) zeigte bei den Junioren einen hoch überlegenen Start-Ziel-Sieg. Dennoch meinte er: «Im Gegenwind war es hart.» Brügger ist für einen internationalen Cross im Februar in Luxemburg selektioniert. Einen Spurt gab es bei den Juniorinnen. Laetitia Oberson (Le Mouret), zunächst noch Zweite, schob sich auf den letzten Metern an Esther Schneider (Huttwil) vorbei.

Mehr zum Thema