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+ Marie Meuwly- Bertschy, Tafers

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dankbar schauen wir auf den Lebensweg von unserem Müetti zurück. Am 23. August 1921 wurde Marie den Eltern Anna und Alfons Bertschy-Clément in Tafers als erstes Kind in die Wiege gelegt. Mit ihren Geschwistern durfte sie im Rohrmoos eine glückliche Jugend erleben. Die Schulen besuchte die aufgeweckte Schülerin in Tafers. Als Au-pair-Mädchen durfte sie im Kloster Ste-Ursule in Freiburg die französische Sprache erlernen. In verschiedenen Stellen, als Kindermädchen und Haushalthilfe, erwarb sie sich das nötige Rüstzeug für die spätere Gründung ihrer Familie.

Am 24. Juni 1946 trat sie mit Otto Meuwly an den Traualtar. Unsere Eltern durften in ihr neu erbautes Eigenheim im Oberdorf einziehen. Mit den Jahren erfüllte neues Leben und Kinderlachen das Haus, denn vier Mädchen und drei Knaben wurden ihnen geschenkt. Glückliche Jahre durften wir alle zusammen erleben und in einem harmonischen und liebevollen Elternhaus aufwachsen. An Arbeit mangelte es Müetti nie. Mit ihrer grossen Liebe und Hingabe war sie die starke Frau, die stets zu ihrem «Ja» stand, immer für alle da war und auch die auferlegten Prüfungen annahm. Sie war jedoch nie die Frau, die sich hervortat. Bescheiden wirkte sie lieber im Stillen. Ihre Grosszügigkeit, ihre Herzlichkeit und alles, was sie besass, reichten immer noch zum Teilen. Im Gebet, im grossen Vertrauen auf die Fürbitte von Pater Jordan und der Muttergottes sowie in der Liebe zu ihrer Familie fand sie immer wieder die nötige Kraft.

Doch auch die Kinder wurden älter, gründeten eigene Familien und aus den Eltern wurden liebende und glückliche Grosseltern. Der unerwartete, plötzliche Tod von Papa am 24. Mai 1989 war ein herber Schlag für Müetti. Da wurde von ihr einmal mehr ein tapferes «Ja» verlangt, auch wenn es sehr schmerzte.

Die letzten Jahre durfte sie in ihrem Heim bei guter Gesundheit und in freundnachbarlicher Eintracht leben. Sie genoss die Familienfeste, regelmässige Ausflüge, die Sonntagsessen in unseren Familien und die Zeit mit ihren achtzehn Grosskindern, ganz besonders, wenn gemeinsam gesungen und musiziert wurde. Schwere, gesundheitliche Probleme erforderten am 25. Januar den Eintritt ins Spital und den Aufenthalt im Pflegeheim. Tapfer sagte sie auch hierzu ein klares «JA, so walte Gott». Ihr letztes Wegstück war mühsam und beschwerlich. Mit unserem gemeinsamen «Ja» konnten wir nur noch still für sie da sein.

Wir alle werden Müetti vermissen, und sie wird uns sehr fehlen. Unser Trost bleibt die Gewissheit, dass «wenn du gehst, bleibt doch ein Teil von dir», dein liebes Bild, dein stiller Segen, das erlebte Glück.

Die Familie

 

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