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+ Marie Spicher-Fasel, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 20. Oktober 1925 erblickte Marie in Aeschlenberg bei Alterswil das Licht der Welt. Mit ihren zwei Schwestern, Lisi und Gemmi, verbrachte sie eine glückliche Jugend auf dem elterlichen Bauernhof. Ihre Eltern, Peter Fasel und Paulina Fasel, geborene Falk, bewirtschafteten dort ein schönes Gut. Der Weg ins Dorf führte hinunter zum Galternbach, über das schmale Brücklein, hinauf zum Dorf. Da gab es viele schöne Erlebnisse, besonders im Winter bei Schnee und Kälte.

Einmal aus der Schule entlassen, diente sie wie die meisten Töchter als Magd bei Bauern oder Herrschaften. Marie, das richtige Bauernmädchen, zog es auf die Höfe im Sensebezirk, dies bis zu ihrem Hochzeitstag. Am 4. April 1961 trat sie mit Paul Spicher von Überstorf an den Traualtar. Es wurde eine harmonische Ehe, gesegnet mit einem Sohn und einer Tochter. Wohnsitz nahm das junge Paar in Aeschlenberg. Paul arbeitete in der Element, später in der Düdal und daheim auf dem kleinen Bauernhof.

Es folgten glückliche Jahre in Frieden und Eintracht. Doch von schwerem Leid blieb die Familie nicht verschont. Der einzige Sohn stirbt bei einem Verkehrsunfall, kaum 16 Jahre alt, und Paul verliert durch einen tragischen Arbeitsunfall ein Bein. Daheim musste es weitergehen. Marie setzte sich ein mit aller Kraft. Im Glauben und im Gebet fand sie Trost und Halt, sie liess sich nicht gehen, sie verbitterte nicht, sie vergrämte nicht. Gottlob konnte Paul seine Arme gut gebrauchen, so fand er Heimarbeit als Sattler.

Marie machte mit im Mütterverein, gerne fuhr sie zu den grossen Wallfahrtsorten; da schöpfte sie immer wieder Kraft und Zuversicht für den oft schweren Alltag. Wie pflegte sie mit viel Liebe ihren Garten, ihre Lilien schmückten jedes Jahr die Kirche, Haus und Heim. Wie oft durfte der Pfarrer bei seinen regelmässigen Besuchen ihre Priesterfreundlichkeit erleben.

Am 16. Dezember 1994 starb ihr Mann, es wurde still und einsam in Aeschlenberg. Doch Tochter Margrit und Heinz Hämmerli kamen regelmässig vorbei. Eines Tages wurde auch Marie von allerhand Leiden und Gebrechen heimgesucht: Operationen, Knie,Oberschenkel, Infektionen, Antibiotika und der Rollstuhl waren die Folgen. Marie gab sich nicht geschlagen, sie konnte Spital und Pflegeheim verlassen und besorgte ihren Haushalt. Aber dann nahmen die Gebrechen, die Schwächen zu, es ging nicht mehr daheim. Schwer ist ihr der Eintritt ins Pflegeheim gefallen, sie, die so sehr an ihrem Heim und an den Grosskindern hing. Dafür war sie im Heim bestens aufgehoben und umsorgt, bis zur letzten Stunde. Sie verstarb am 24. März 2013. Eing.

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