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Markus Blatter nimmt den Hut

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Die Clientis Sparkasse Sense sucht einen neuen Bankleiter. Darüber informierte Verwaltungsratspräsidentin Danielle Julmy an der gestrigen Delegiertenversammlung in Schwarzsee. Markus Blatter, der die Regionalbank seit etwas mehr als einem Jahr leitet, gibt seinen Posten auf Ende August ab. Er erklärte, dass seine Kündigung nichts mit der Bank zu tun habe, sondern auf eine «ureigene Entscheidung» zurückzuführen sei: «Mein Herz schlägt für den Vertrieb und Verkauf. Ich habe gemerkt, dass ich in meiner jetzigen Funktion diese Leidenschaft nicht so leben kann, wie ich es gerne möchte.»

Danielle Julmy erklärte, dass der Verwaltungsrat zur Entscheidung gekommen sei, an der Eigenständigkeit der Bank festzuhalten, weshalb bereits nach einem neuen Bankleiter gesucht werde. «Die Zahlen stimmen, und wir können auf ein langjähriges Team bauen», sagte Julmy. «Auch wenn noch keine andauernde Lösung an der Spitze gefunden werden konnte, ist die Bank bereit für die Herausforderungen der Zukunft und wird sich stabil weiterentwickeln können.»

Die Präsidentin des Verwaltungsrates konnte den Delegierten aber auch gute Nachrichten überbringen und die zwölf Trägergemeinden von einem positiven 154. Geschäftsjahr ihrer Bank in Kenntnis setzen. So stieg die Bilanz­sum­me der Clientis Sparkasse Sense 2016 um 1,4 Prozent auf 383,4 Millionen Franken. Die Regionalbank mit Sitz in Tafers und einer Geschäftsstelle in Schmitten weist auch ein Plus bei den Kundenausleihungen – sie wuchsen um 1,76 Prozent auf 340 Millionen Franken an – sowie bei den Kundengeldern aus. Letztere nahmen um 1,44 Prozent auf 277,8 Millionen Franken zu. Der Kundendeckungsgrad liegt damit neu bei 81,67 Prozent; das ist ein Viertelprozentpunkt weniger als im letzten Jahr.

Neu zwölf Trägergemeinden

Obwohl sich der nochmalige Rückgang der Zinsen im vergangenen Jahr negativ auf den Erfolg aus dem Zinsgeschäft ausgewirkt hat – er sank um 1,3 Prozent auf 4,69 Millionen Franken –, konnte der Bruttogewinn gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden: um 14,5 Prozent auf insgesamt 2,22 Millionen Franken, was dem höchsten Wert seit fünf Jahren entspricht. Zum guten Geschäftsjahr beigetragen haben unter anderem der gesteigerte Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+17,6 Prozent) und das positive Ergebnis aus dem übrigen ordentlichen Erfolg (+13 Prozent).

Die zwölf Sensler Trägergemeinden profitieren vom Geschäftsgang ihrer Bank in Form einer Dividende von 40 Prozent des Dotationskapitals. Insgesamt schüttet die Bank 240 000 Franken an Dividenden aus. Den Rest des Bruttogewinns – 629 000 Franken – wird der Reserve zugewiesen.

Die auf Anfang des Jahres in Kraft getretene Gemeindefusion im Senseoberland hatte auch einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Delegiertenversammlung der Sparkasse. Anstelle der beiden Delegierten aus Oberschrot und jenem aus Zumholz nehmen an der Versammlung neu drei Vertreter der Gemeinde Plaffeien teil. Die Delegierten stimmten einer entsprechenden Statutenrevision einstimmig zu. Damit gehört die Bank neu noch zwölf Trägergemeinden. Auf die Höhe des Dotationskapitals hat diese Änderung jedoch keinen Einfluss: Plaffeien übernimmt die Anteile von Oberschrot und Zumholz.

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