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Markus Mauron heisst der neue Syndic

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Markus Mauron, wie fühlen Sie sich als frisch gewählter Syndic von Tafers?

Gut! Ich bin sehr motiviert, bin mir aber auch bewusst, dass es eine grosse Aufgabe und grosse Verantwortung ist, die ich da übernehme.

Man hatte im Vorfeld damit gerechnet, dass einer der bisherigen Syndics, Gaston Waeber oder Hubert Schibli, das Amt übernehmen wird. Was hat den Ausschlag für Ihre Wahl gegeben?

Das ist schwierig zu sagen. Ich habe mich ins Spiel gebracht, weil ich den Eindruck hatte, dass es für die beiden Bisherigen schwierig war, Mehrheiten zu finden. Mit mir können wir einen Neuanfang wagen mit der neuen Fusionsgemeinde.

Inwiefern hat Parteipolitik eine Rolle gespielt?

Gar nicht. Klar hat die CVP bei den Wahlen viele Sitze geholt. Aber ich glaube, das war nicht primär ausschlaggebend.

Sie kommen aus Tafers, Vize-Syndic Gaston Waeber ebenfalls. Ist das ein gutes Signal für die Alterswiler und St. Antoner?

Ich glaube einerseits, dass die Wichtigkeit des Amts des Vize-Syndics überschätzt wird. Andererseits muss man sich auch die Ressortverteilung anschauen: Christian Sommer aus St. Antoni hat mit den Finanzen ein sehr wichtiges Ressort, und ebenso Yves Bürdel aus Alterswil mit der Bau- und Raumplanung.

Sie waren vor Ihrer Wahl drei Jahre lang Gemeinderat in Tafers. Haben Sie genug Erfahrung für das Amt?

Ja, ich fühle mich fit dafür. Ich habe in den drei Jahren viel gelernt und in verschiedenen Ressorts wirken können, unter anderem im Finanzressort. Ich habe zuletzt grössere Projekte betreut wie den Wärmeverbund, das Mehrzweckgebäude oder den Asta-Platz. Zudem bringe ich 20 Jahre Führungserfahrung aus meinem Beruf mit. Als IT-Abteilungsleiter habe ich im Bereich IT Vorwissen, was auch ein Thema ist in der Gemeinde. Ich habe noch nicht so ein Netzwerk wie die bisherigen Syndics, aber das kann ich noch aufbauen.

Welchen Fokus möchten Sie als Syndic der neuen Gemeinde setzen?

Natürlich ist es wichtig, dass wir als Gemeinderatsgremium zusammenfinden, um gut zusammenzuarbeiten. Ein Fokus ist sicher auch die Vereinheitlichung. Es gibt zum Beispiel noch unterschiedliche Gebühren in Alterswil, Tafers und St. Antoni, das müssen wir harmonisieren. Die grösste Priorität ist aber, dass sich alle wie Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde fühlen.

Momentan ist es wegen der Corona-Pandemie schwierig, die Leute zu erreichen. Wie wollen Sie sie mitnehmen?

Ja, es ist schwierig. Ich möchte als Syndic eine Anlaufstelle sein für die Leute, zum Beispiel mit Sprechstunden zu bestimmten Zeiten, während denen jede und jeder in mein Büro kommen kann. Gerade bei einer Fusion ist es wichtig, den Menschen zuzuhören und Diskussionen zu führen.

Neben der Fusion: Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für Tafers in der nächsten Zeit?

Die sehe ich unter anderem im Steuersatz von 75 Rappen pro Franken Kantonssteuer. Den haben wir bestimmt, als wir noch nichts von Corona wussten. Und es gibt mehrere Grossprojekte, zum Beispiel das Mehrzweckgebäude in Alterswil, aber auch jenes in Tafers. Zudem stehen noch viele Investitionen in allen drei Ortschaften an, die finanziert werden müssen.

Auf welche Aufgabe als Syndic freuen Sie sich am meisten?

Ich freue mich auf die Chance, im neuen Gremium neue Ideen einzubringen und zu schauen, wie diese ankommen.

Syndic-Wahl

«Jetzt habe ich endlich mehr Freizeit»

Sie waren die Favoriten im Rennen um das Syndic-Amt in der neuen Fusionsgemeinde Tafers: Hubert Schibli (CVP), zuvor Syndic von Alterswil, und Gaston Waeber (SVP), zuvor Syndic von Tafers. Beide hatten nach ihrer Wahl in den neuen Gemeinderat angekündigt, sich für das Amt des Präsidenten der Fusionsgemeinde zu interessieren.

«Nicht enttäuscht»

Nun ist es keiner von ihnen geworden. Sind sie enttäuscht? «Nein, ich bin nicht enttäuscht, ich fühle mich gut», sagte Gaston Waeber gestern auf Anfrage. Nachdem die SVP bei den Gemeinderatswahlen im November nur einen Sitz geholt habe, die Listen der CVP aber fünf, sei ihm klar gewesen, dass es schwierig werden dürfte mit dem Amt des Syndic. «Ich bin zufrieden, dass ich meine langjährige Erfahrung noch als Vize-Syndic einbringen kann.» Und er fügt an: «Mit der Fusion beginnt eine neue Ära. Da ist es gut, dass ein neuer Syndic da ist.» Was die Zusammenarbeit im neuen Gremium angeht, ist er zuversichtlich: Jedes Mitglied könne seine Stärken einbringen.

Gemeinde auf die Beine stellen

Hubert Schibli war mit dem klaren Ziel angetreten, Syndic zu werden. «Da war ich immer ehrlich.» Zu seiner Nichtwahl sagt er: «Das ist nun einmal die Politik. Jetzt geht das Leben weiter.» Er habe kein Problem damit. Und sieht es positiv: «Jetzt habe ich endlich mehr Freizeit und Zeit für meine Hobbys, nachdem ich so viele Jahre im Gemeinderat engagiert war.» Was den Ausschlag gab, weshalb er nicht gewählt wurde, darüber könne er nur spekulieren. Auch er glaubt, dass die Zusammenarbeit im Rat gut funktionieren wird. Jetzt gelte es, die Fusionsgemeinde auf die Beine zu stellen. Es warteten viele Projekte und Aufgaben auf den neuen Gemeinderat.

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«Die grösste Priorität ist, dass sich alle wie Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde fühlen.»

Markus Mauron

neuer Syndic von Tafers

«Ich bin zufrieden, dass ich meine Erfahrung noch als Vize-Syndic einbringen kann.»

Gaston Waeber

Vize-Syndic der neuen Gemeinde Tafers

Gemeinderat

Die Ressorts sind verteilt

An seiner konstituierenden Sitzung hat der neue Gemeinderat von Tafers gestern die Ressorts verteilt. Yves Bürdel (SP), der zuvor als Gemeinderat in Alterswil tätig war, wird das Ressort Bau- und Raumplanung und öffentliche Sicherheit übernehmen. Margrit Dubi-Bertschy (CVP) wird sich um das Ressort Strassen und öffentlicher Verkehr kümmern. Sie war zuvor in Tafers Gemeinderätin ebenso wie Riccarda Melchior (parteilos). Melchior wird dem Ressort Bildung vorstehen. Michel Modoux (parteilos), der zuvor in St. Antoni Gemeinderat war, wird das Ressort Gesundheit und Soziales übernehmen. Hubert Schibli (CVP), ehemaliger Syndic von Alterswil, wird sich um das Ressort Ver- und Entsorgung sowie Umwelt kümmern. Das Ressort Finanzen wird Christian Sommer (parteilos), ehemaliger Finanzvorsteher von St. Antoni, leiten. Gaston Waeber (SVP), ehemaliger Syndic von Tafers, wird sich um das Ressort Immobilien und Energie kümmern. Claudia Gfeller-Vonlanthen, die Einzige, die zuvor nicht Gemeinderätin war, wird das Ressort Kultur, Sport und Freizeit übernehmen.

Noch eine Parteilose

Für Überraschung sorgte gestern Riccarda Melchior. Sie tritt aus der SP aus und wird künftig als parteilose Gemeinderätin amten. Sie habe in der Partei nicht richtig Fuss fassen können, auch aus zeitlichen Gründen, sagte sie auf Anfrage. «Ich bin aber immer noch dieselbe», betont sie. Melchior war 2016 als Parteilose zu den Gemeinderatswahlen angetreten, aber nicht gewählt worden. Noch im selben Jahr rückte sie aber für den zurücktretenden Josef Catillaz nach, nun als Parteimitglied. Noah Fasel, Präsident der SP Sense sagt, es sei eine gewisse Enttäuschung da über Melchiors Entscheid. «Sie bleibt aber eine linke und soziale Gemeinderätin, die Werte vertritt, die auch die SP vertritt», fügte er an.

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«Das ist nun einmal die Politik. Jetzt geht das Leben weiter.»

Hubert Schibli

neuer Gemeinderat von Tafers und letzter Syndic von Alterswil

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