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Marlene Herren, Murten

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«Wir müssen noch zweimal gewinnen, um den Titel zu holen, der SC Bern halt nur noch einmal», fasst Marlene Herren aus Murten den Stand der Finalserie zusammen. Sie glaubt aber nach wie vor an ein siebtes Finalspiel in Freiburg und damit auch an den Meistertitel. «Die Hoffnung stirbt zuletzt», sagt die 50-Jährige. Sie ist seit Jahren an jedem Heimspiel von Gottéron anzutreffen, und ab und zu fährt sie auch an Auswärtsspiele. Das sechste Spiel der Finalserie von heute Abend in Bern schaut sie sich aber zu Hause im Fernsehen an, auch wenn das für sie nicht einfach ist. «Zwischendurch muss ich wohl etwas weg vom TV-Gerät», sagt sie. Vor dem Fernseher halte sie es manchmal fast nicht aus vor Nervosität. «Im Stadion ist es weniger schlimm mit den Nerven, weil da eine Masse ist, die mitfiebert.»

Schon in NLB mit dabei

Erstmals erlebte Marlene Herren die Stimmung an einem Gottéron-Heimspiel vor rund 35 Jahren. Damals noch in der NLB und in der berüchtigten alten «Patinoire des Augustins» in der Freiburger Unterstadt. Es sei die Zeit gewesen, in der sie als Teenagerin erstmals alleine ausgehen durfte, erinnert sie sich. «Ich wurde ziemlich schnell zum grossen Gottéron-Fan.»

Mittlerweile hat die Murtnerin, die in Schmitten aufgewachsen ist, seit vielen Jahren ein Stehplatz-Abi. Und das soll auch so bleiben. «Einen Sitzplatz könnte ich mir nicht vorstellen, ich gehe viel zu stark mit.» Sie geniesse die geniale Stimmung, die Emotionen der Masse auf der Stehplatztribüne. «Die Leute um mich herum haben vielleicht nicht immer Freude an mir, ich bin sehr euphorisch», erzählt sie und lacht. Eine heisere Stimme ist am Tag nach einem Spiel fast Standard für sie. «Ich muss einfach mitschreien, ich kann nicht anders.»

In den über drei Jahrzehnten als Gottéron-Fan hat sie viel erlebt. Als einen der Höhepunkte nennt sie den Aufstieg in die NLA im Jahr 1980. In jüngerer Vergangenheit ist ihr der Sieg im Playoff-Viertelfinal vor fünf Jahren gegen den damals favorisierten SCB noch in bester Erinnerung. «Das war genial, als wir Bern rauswarfen.» Aber auch die finanziellen Schwierigkeiten und die Aktion «Sauvez Gottéron» sind ihr noch präsent. «Das sitzt noch heute allen in den Knochen.» Dem aktuellen Team habe sie nach der guten letzten Saison viel zugetraut. Einer ihrer Lieblingsspieler ist Beni Plüss. «Er ist ein Kämpfer, sehr menschlich, und er ist immer auf dem Boden geblieben.» Generell schätzt sie die Nähe im Verein: «Man kann die Spieler auch persönlich kennenlernen, und es herrscht eine familiäre Atmosphäre.» luk/Bild zvg

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