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+ Martha Aebischer-Haymoz, St. Ursen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 22. Dezember 1943 ist Martha Aebischer-Haymoz als viertes Kind von Franz und Luise Haymoz-Bächler auf die Welt gekommen. Die grosse Familie hatte ein karges Einkommen, und der Vater war oft krank. Viel Arbeit lastete auf den Kindern. Früh verlor Martha ihren Bruder Leo im Alter von zehn Jahren. Die Schule besuchte sie in Rechthalten. Danach hiess es, sofort Geld verdienen: im Winter bei der Cafag Papro in Freiburg und im Sommer zuhause.

 

Im September 1964 vermählte sie sich mit Josef Aebischer aus St. Antoni. Ihre erste Zeit verbrachten sie in St. Antoni. Als ihr Bruder 20-jährig starb, übernahmen sie den Bauernhof in Baletswil bei St. Ursen. Am 22. Dezember 1966, an ihrem Geburtstag, starb ihr Vater. Mit der Zeit haben sie den alten Bauernhof zu einem schönen Anwesen verwandelt. Sie waren sehr arbeitsam und verzichteten auf viel, um ihren fünf Kindern eine schöne Jugend zu schenken. Martha war stolz, als jedes einen Beruf erlernen konnte.

Nach und nach wurde es stiller in Baletswil. Die Kinder flogen aus, es kamen die ersten Schwiegerkinder dazu. Jeder Besuch hat sie glücklich gemacht. Stolz war sie auf die Geburt ihrer sechs Enkeltöchter. Diese kamen gerne vorbei, um im Stall und auf dem Feld zu helfen. Martha hatte immer eine offene Türe, nahm einen ledigen Onkel oder einen verwitweten Cousin sowie ihren Schwiegervater auf. Auch ihre Mutter konnte, bis es nicht mehr möglich war, in Baletswil leben. Als diese am 19. Dezember 2003 starb, wurde die Beerdigung auf den 22. Dezember angesagt, genau an Marthas 60. Geburtstag.

Sie hat viel gegeben und gebetet, denn im Glauben fand sie die Kraft, alles durchzustehen. Viel bedeuteten ihr die Wallfahrten, nach Sachseln, Einsiedeln, Les Marches, Siviriez oder Ingenbohl. Dort tankte sie Kraft und Hoffnung.

 

Im Mai 2006 entdeckte Martha an der rechten Kopfseite eine Geschwulst. Das war der Beginn eines langen, schmerzhaften Leidenswegs. Nach der Operation folgte eine lange Bestrahlungszeit, ein beschwerlicher Weg. Sie hat ihn gerne auf sich genommen, in der Hoffnung auf Heilung. Es ging wieder etwas aufwärts, sie blühte auf. Als ihr Mann Augenprobleme bekam, erhielt sie ihm und sich selber mit dem kleinen 45-km/h-Auto ein Stück Unabhängigkeit.

 

Nach zwei Jahren kehrte die Krankheit zurück. Nach der Chemotherapie konnte sie den Sommer 2009 noch etwas geniessen, bevor es ihr wieder schlechter ging. Nach der letzten Chemotherapie im März 2010 ging es ihr von Tag zu Tag schlechter. Mitte Mai wurde sie ins Spital Tafers eingeliefert. Am Freitag, 21. Mai 2010, ist sie friedlich eingeschlafen. Eing.

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