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+ Martha Blanchard-Ducrey, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die ersten Jahre ihrer Jugend verbrachte Martha in Rohr bei Tafers. Dort erblickte sie am 3. März 1932 das Licht der Welt. Ihre Eltern, Martin Ducrey und Theres geb. Schneuwly, waren Bauersleute. Sie war das fünfte von sechs Kindern. 1940 zog die Familie nach Wolgiswil bei Alterswil, auch hier wurde ein Bauerngut übernommen. Besonders im Winter war der lange Weg ins Schulhaus beschwerlich und mühsam.

Als elfjähriges Mädchen musste Martha den frühen Tod ihrer Mutter hinnehmen. Gleich nach der Schulentlassung übernahm sie in Freiburg eine Stelle als Haushaltshilfe; in der Providence besuchte sie nebenbei die Hauswirtschaftsschule. Später war sie in Ursy. Martha liebte die Bauernarbeit, deshalb wurde sie Dienstmagd auf Landwirtschaftsbetrieben. Da war sie in ihrem Element. Zum Glück war sie eine kräftige, gesunde Tochter, die überall Hand anlegte. Deshalb wurde sie von den Meistersleuten sehr geschätzt.

Bei der Familie Fasel im Chrommen diente sie von 1952 bis 1953; dort traf sie Josef Blanchard, den tüchtigen Küher. Am 19. April 1954 traten die beiden an den Traualtar. Dem glücklichen Paar wurden fünf Söhne und eine Tochter geschenkt. Es folgten viele schöne und frohe Jahre, treu und fest stand man zusammen. Zur Pacht in Wolgiswil wurde mit der Zeit zusätzlicher Verdienst gesucht. Ab 1975 kam die Hirtschaft auf dem Hohberg hinzu, nach 16 Jahren Stuckis Schwand und dann während 9 Jahren Eggersloch. Hier war Martha so richtig bei der Sache. Je mehr Leute kamen, desto besser. Denn bei ihr war man gut aufgehoben bei Fondue, Raclette, Älplermagronen, Älplersuppe, Rösti mit Bratwurst … Ein gemütlicher Jass durfte nicht fehlen.

Leider hat alles Schöne auch sein Ende. Gesundheitliche Schäden machen sich bemerkbar. Wolgiswil musste 1982 aufgegeben werden, man zog nach Galteren. 1985 brachte eine schwere Operation böse Folgen fürs ganze Leben. Martha erholte sich erstaunlich gut. So war es ihr vergönnt, mit ihrem Gatten noch einige frohe Jahre zu verbringen. In freien Stunden wurde gejasst, genäht, gestrickt, gehäckelt. Martha war eine tiefgläubige, priesterfreundliche Person. Das gab ihr Kraft und Trost, als die Krankheit immer stärker um sich griff. Ergeben in Gottes Willen empfing sie die Sakramente und übergab ihr reiches Leben dem Herrgott. Allen, die sie gekannt haben, bleibt sie in froher Erinnerung als treue Gattin, liebe Mutter und gute Frau. M. B.

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