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Martin Weber: «Auf der linken Seite des Teletextes»

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Elf Wochen hatte Martin Weber Zeit, um seine Mannschaft für die neue Saison fit zu machen. Fünf Wochen durften die Spieler in die Sommerferien, anfangs Juni hat der Chef wieder zum Training gebeten.

Taktische Varianten

Seither sind sechs Wochen vergangen. Sechs Wochen, in denen Weber unter anderem am künftigen Spielsystem gefeilt hat. «Wir haben zwei Möglichkeiten. Entweder spielen wir mit einem 4-4-2, so wie wir es letztes Jahr in der Vorrunde getan haben, oder wir spielen im 4-3-3, so wie in der letzten Rückrunde», verrät das Berner Urgestein. «Wir haben beide Varianten geübt, und inzwischen beherrschen wir beide relativ gut. Das gibt uns taktischen Handlungsspielraum.»

Lockerheit ist gefragt

Ob mit zwei oder drei Stürmern, Weber erwartet in jedem Fall eine mental harte Saison: «Unser Hauptproblem ist, dass nach den guten Resultaten des Vorjahrs viele Leute aus dem Umfeld der Mannschaft eine gesteigerte Erwartung haben. Je höher die Erwartungen, desto grösser der Druck.»

Seine Aufgabe werde es sein, den Druck von der Mannschaft zu nehmen, so Weber. Dazu müsse man noch selbstbewusster werden. «Wir müssen an unsere letzten Leistungen herankommen und so schnell wie möglich wieder die Lockerheit finden, die wir am Ende der vergangenen Saison hatten.»

Da hatte der SC Düdingen mit 47 Punkten sein gesetztes Saisonziel von 40 Zählern locker übertroffen. «Mit 40 Punkten muss man keine Angst haben vor dem, was hinter einem passiert», erklärt Weber, der auch heuer das Wort «Abstieg» aus seinem Wortschatz verbannt hat und auch seinen Spielern verbietet, dieses in den Mund zu nehmen. «Wenn wir wieder so viele Punkte holen, ist das super. Mit einem Tabellenplatz auf der linken Seite des Schweizer Teletextes bin ich aber bereits zufrieden.» Ein Blick auf Seite 214 des SF zeigt, was Weber meint: Ein Platz unter den ersten acht. ms

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