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Masern: Sie sollen in Europa durch Impfen ausgerottet werden

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Masern sind eine vor allem wegen ihren Komplikationen gefürchtete virale Infektionskrankheit. Zu einer Übertragung des hochansteckenden Virus kommt es durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen. Unkomplizierte Fälle heilen ziemlich rasch und ohne bleibende Folgen ab, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Internetseite schreibt. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich als Komplikation eine Hirnentzündung (einer auf tausend Fälle), eine Mittelohr- oder eine Lungenentzündung (in fünf bis fünfzehn Prozent der Fälle) entwickelt. Selten bleiben als Folgeschäden Lähmungen und Sprachstörungen zurück.

Vor Einführung der Impfung waren die Masern weltweit eine Kinderkrankheit, an der fast alle Kinder erkrankten. Seit Einführung der Impfung ist sie stark zurückgegangen. Die Sterblichkeit bei Masern beträgt heute in den Industrieländern ein bis drei Personen auf 10 000 Erkrankte, in Dritt-Welt-Ländern beträgt sie 300 bis 500 pro 10 000 Erkrankte oder mehr. Die Schweiz zählt in Jahren ohne Epidemie jährlich rund 50 Masernfälle; bei Epidemien sind es über 2000 Personen.

Lebenslänglicher Schutz

Das BAG empfiehlt die Masernimpfung in zwei Dosen im Alter von zwölf Monaten und 15 bis 24 Monaten. Eine Nachholimpfung ist in jedem Alter möglich. Der Schutz währt bei den meisten vollständig geimpften Personen lebenslänglich. Die Weltgesundheitsorganisation will die Masern in Europa durch eine hohe Durchimpfung der Kinder ausrotten. njb

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