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Massive Verteuerung mit Frimobil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Brief an die FN

Massive Verteuerung mit Frimobil

Das Frimobil-System ist nun seit dem 10. Dezember 2006 in Betrieb. Die Einführung brachte zum Teil massive Verteuerungen für die Benützer des öffentlichen Verkehrs mit sich. Die Reisenden von Schmitten nach Freiburg und zurück bezahlen nun neu nicht mehr 10 Franken (ganzer Tarif), sondern 16 Franken, falls der Rückweg nicht in den nächsten zwei Stunden erfolgt. Anders gesagt: die Fahrt von Schmitten nach Bern und zurück ist mit Fr. 15.80 billiger.Frimobil ist somit kontraproduktiv für die Förderung des öffentlichen Verkehrs und somit schädlich für den Umweltschutz. Benützer des öffentlichen Verkehrs werden vor die Wahl gestellt, ob man nicht besser das Auto benützt oder anstelle einer Reise nach Freiburg (z.B. einkaufen) nicht gerade mit dem Zug nach Bern fährt.Ein Pluspunkt für Frimobil ist zum Teil der billigere Abopreis für Pendler. Jedoch gibt es auch hier wieder Verlierer, da die Zonen-Einteilung zum Teil schlecht durchdacht ist.Vor dem 10. Dezember 2006 konnten die Pendler von Bundtels (Gemeinde Düdingen) mit dem Presto für 450 Franken nach Freiburg fahren. Heute gehört Bundtels zur Zone 12, sprich die Pendler müssen neu ein 3-Zonen-Abo für 621 Franken lösen. Dies entspricht 200 Franken mehr als ein Abo für die Strecke von Düdingen nach Freiburg.Es ist uns klar, dass die Benützung aller öffentlichen Verkehrsmittel in den jeweiligen Zonen inbegriffen ist, aber entspricht das den Bedürfnissen der Fahrgäste?Es ist etwa das Gleiche, wie wenn man in einem Laden ein Brot kaufen möchte und man die Butter gleich mitkaufen muss, da das Ganze nur als Multipack angeboten wird.Martina Schmid, WünnewilJulie Mäder, Düdingen

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