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+ Max Aebischer, Tafers

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Max Aebischer ist am 19. August 1927 geboren. Nur an seinem letzten Tag konnte die Familie nicht mehr mit Max Aebischer hinausgehen, um einen kleinen Spaziergang im Rollstuhl zu machen. In seiner letzten Zeit war es für ihn sehr schwierig, noch einen Lebenssinn zu sehen. Wenn er aber davon sprach, hinauszugehen, strahlte er und blühte für einen kurzen Moment auf. Immer noch sah er die Schönheiten der Natur.

Was mag er gedacht haben beim alten Backhaus des Nachbarn, als er sich am neugeborenen Fohlen erfreute? Mag er an die vielen Pferde gedacht haben, die früher den Stall des Hofes in Maggenberg und dann in Menziswil belebten? Mag er noch einmal daran gedacht haben, mit wie viel Kraft und Energie er über Jahrzehnte mit Pferden, dann mit Maschinen und den vielen Angestellten, später mit seinem Sohn, den Hof geführt hat? Dass er beim Pflügen und abends nach getaner Arbeit, als er über die bestellten Felder ging, am glücklichsten war?

Ausser den kurzen Spaziergängen machte Max Aebischer am Schluss des Lebens noch Expeditionen. Expeditionen deshalb, weil man bedenken muss, in welch schlechtem Zustand er sich befand. Beim letzten Besuch im Rollstuhl im Dorf mit seiner Tochter kaufte er nochmals so richtig ein. Das Einkaufen liebte er sein Leben lang. Am liebsten für die anderen und am allerliebsten alles gleich doppelt. Welche Gedanken beschäftigten ihn auf der Rückfahrt? Vielleicht hat er seine politischen Tage für die Gemeinde Revue passieren lassen? Mag er an Szenen von 25 Jahren Gemeinderat und Syndic studiert haben?

Sein letzter Ausflug führte ihn mit seiner Frau nach Bürglen, um noch einmal seine Muttergottes zu ehren. Von diesem Besuch gestärkt, konnte er dann wenige Tage später Abschied nehmen. Max Aebischer starb am 12. Mai 2010. Eing.

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