Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Medikamente für seltene Krankheiten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur Initiative «Für eine soziale Einheitskrankenkasse»

Es gibt immer wieder Situationen, in denen ein Arzt auf ein Medikament zurückgreifen muss, das nicht explizit für die Behandlung der Krankheit seines Patienten zugelassen ist. Dies ist bei besonders seltenen Krankheiten der Fall, kommt aber auch sehr häufig bei Krebskranken oder auch bei Kindern vor. Dieser Medikamenteneinsatz ist nicht nur zulässig, sondern auch zwingend, um die korrekte Behandlung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Das Problem? Dieser Einsatz ist nicht auf der Spezialitätenliste vorgesehen – diese Liste verpflichtet die Krankenkassen, eine Behandlung auch zu vergüten. Somit ist es bei diesen Sonderfällen den Versicherern überlassen, über die Vergütung zu entscheiden.

Konkret heisst dies: Ein Versicherer übernimmt die Behandlungskosten eines Kindes, welches an einer seltenen Krankheit leidet, der andere Versicherer teilt den Eltern mit, dass sie die Behandlung selber berappen müssen. Diese Unterschiede sind eine Realität.

Aber wurden Sie beim letzten Krankenkassenwechsel von Ihrer Versicherung aufgeklärt, welche Politik sie diesbezüglich verfolgt? Genau so bei Krebskranken: Wenn zwei Personen an der gleichen Krebserkrankung leiden und im selben Spital liegen, aber nicht bei derselben Versicherung versichert sind, ist es durchaus denkbar, dass Patient A behandelt wird, Patient B jedoch nicht. Und wenn B die teuren Kosten des Krebsmedikamentes, welche sich auf mehrere Zehntausend Franken belaufen, nicht bezahlen kann – dann hat er eben Pech.

Es gibt mehrere Gründe, sich am 28. September für die öffentliche Krankenkasse auszusprechen. Dass aber ein System, das angeblich die Gleichbehandlung aller Patientinnen und Patienten verfolgen soll, derartige Unterschiede aufweist, die ausserdem nicht transparent ausgewiesen sind, ist für mich persönlich ein gewichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Grund für ein Ja für die öffentliche Krankenkasse.

Die Einheitskasse polarisiert: Gleichheit versus Bevormundung

Mehr zum Thema